Ile de Saint Cado (Bretagne)
EINDRÜCKE
GESCHICHTE
Die Legende der Saint-Cado-Brücke erzählt, dass der Teufel dem heiligen Cado in nur einer Nacht eine Brücke zur Insel baute. Als Gegenleistung verlangte er Seele und Leib des ersten Wesens, das die Brücke überqueren würde. Der Heilige überlistete ihn jedoch, indem er eine Katze über die Brücke warf. Ähnliche Geschichten existieren bei vielen sogenannten „Teufelsbrücken“ in Frankreich.
Historisch belegt ist eine Einsiedelei des heiligen Cado im Frühmittelalter auf der Insel Saint-Cado. Im Jahr 1089 wurde sie von Benediktinermönchen der Abtei Sainte-Croix in Quimperlé übernommen und als Priorat weitergeführt. Erste schriftliche Erwähnungen des Ortes stammen aus dem 16. Jahrhundert. 1636 beschrieb François-Nicolas Baudot Dubuisson-Aubenay die Brücke, die Kapelle und das kleine Dorf ausführlich während seiner Reise durch die Bretagne.
Die Brücke bestand damals aus großen aufgeschichteten Steinen ohne Mörtel und verband das Dorf mit der Insel. Auf der Insel befanden sich die Kapelle des heiligen Cado, das Haus des Priors und einige kleine Gebäude. Bereits im 16. Jahrhundert galt Saint-Cado zudem als geschützter Hafen am Fluss Étel.
Ab dem späten 17. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Sardinenhafen. Kaufleute ließen sich dort nieder und errichteten Sardinenpressen. Bis 1728 waren 22 Fischerboote für den Sardinenfang im Einsatz.
(Quelle: Wikipedia)