Chateau Le Riveau
EINDRÜCKE
GESCHICHTE
Im 13. Jahrhundert trat die Familie Beauvau in die Dienste der Könige von Frankreich. Durch die Heirat von Isabelle de Beauvau mit Jean II. de Bourbon entstand später eine Verbindung zur königlichen Familie. 1438 brachte Anne de Fontenay das Schloss Rivau als Mitgift in die Ehe mit Pierre de Beauvau ein. 1442 erhielt Pierre de Beauvau die Erlaubnis, die Anlage zu befestigen.
François de Beauvau ließ 1510 große Stallungen errichten, aus denen die Kavallerie von König Franz I. ihre Zuchthengste bezog. Bereits 1429 soll Jeanne d’Arc hier Pferde für den Kampf gegen die englischen Belagerer von Orléans ausgewählt haben. Im 17. Jahrhundert galt das Gestüt von Le Rivau als eines der bedeutendsten der Touraine.
Durch den Einfluss der Renaissance entwickelte sich das Bauwerk im Laufe der Zeit von einer mittelalterlichen Burg zu einem repräsentativen Schloss. Der geplante Abriss durch Kardinal Richelieu blieb der Anlage erspart, weil seine Schwester mit Jean de Beauvau verheiratet war. Ende des 17. Jahrhunderts verließ die Familie Beauvau die Touraine nach 247 Jahren Besitzzeit.
Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Anlage über einen Zeitraum von zehn Jahren restauriert. Dabei entstanden erneut Wassergraben, Zugbrücke, Pechnasen und Schießscharten. Im Inneren blieben zahlreiche historische Elemente erhalten, darunter große Holzbalken, Renaissancefenster und dekorierte Kamine.
Die Gärten des Schlosses wurden später als „bemerkenswerte Gärten“ ausgezeichnet. Insgesamt entstanden vierzehn Themengärten mit Bezügen zu Märchen, Mythen und Fantasiewelten. Humor, Kunst und besondere Pflanzensammlungen prägen das Erscheinungsbild der Gartenanlagen.
(Quelle: Wikipedia)
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