{"id":9,"date":"2026-05-08T13:37:40","date_gmt":"2026-05-08T11:37:40","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=9"},"modified":"2026-05-15T14:30:01","modified_gmt":"2026-05-15T12:30:01","slug":"schloss","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=9","title":{"rendered":"Chateau Amboise"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-line;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nChateau Ambois\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/amboise1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/amboise1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/amboise2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/amboise2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/amboise3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/amboise3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nVorg\u00e4ngerbauten Vom keltischen Oppidum zur ersten Burg Das Promontoir des Ch\u00e2telliers (deutsch Ch\u00e2telliers-Felsen) genannte Plateau, auf dem das heutige Schloss steht, war mindestens seit der Jungsteinzeit besiedelt. F\u00fcr die Lat\u00e8nezeit ist dort ein Oppidum der Turonen verb\u00fcrgt, das in gallor\u00f6mischer Zeit unter dem lateinischen Namen Ambacium bekannt war. Der r\u00f6mische Statthalter Anician hatte das Areal durch Anlage eines tiefen Grabens an der Ostseite im 4. Jahrhundert befestigen lassen, denn es lag strategisch g\u00fcnstig an einer Furt der Loire. Diese lie\u00df Anician mit einer h\u00f6lzernen Br\u00fccke \u00fcberspannen, sodass dem novum castellum eine wichtige Bedeutung zukam.\n\nIm Jahr 503 trafen sich der westfr\u00e4nkische K\u00f6nig Chlodwig I. und Alarich II., K\u00f6nig der Westgoten, auf der vor Amboise liegenden Loire-Insel Saint-Jean (damals \u00cele d\u02bcOr (deutsch Goldinsel) genannt), zu einem Friedensschluss. 853 und 877\/878 \u00fcberfielen Normannen Amboise und zerst\u00f6rten es. Der Karolinger Ludwig der Stammler beauftragte Ingelger, den Vizegrafen von Angers, mit der Sicherung und Verteidigung von Amboise gegen die normannischen Invasoren, denn der Vizegraf hatte sich bei der Verteidigung der Touraine hervorgetan. Ingelger hatte vorher die ruin\u00f6se Befestigung in Amboise von Adalhard, dem Bischof von Tours und Onkel seiner Frau Adelais, erhalten und baute auf dem Felsplateau um 882 eine neue Burg.\n\nAllerdings hatte Karl der Kahle schon um 840 den Ort Amboise dem Ritter Aymon (auch Haimon geschrieben) de Buzan\u00e7ais als seinem Statthalter \u00fcbertragen, sodass fortan das erste Haus Anjou und die Familie de Buzan\u00e7ais um die Vorherrschaft in Amboise stritten. Besitz der Grafen von Anjou und der Familie von Amboise Zeichnung Fran\u00e7ois-Nicolas Baudots von Amboise und dem Ch\u00e2telliers-Felsen, 1635 (Norden am unteren Bildrand); gut sichtbar die beiden gro\u00dfen Gr\u00e4ben im Osten des Schlosses Ingelgers Sohn Fulko I. wurde erster Graf von Anjou und baute die Burg seines Vaters weiter aus, aber von dieser Anlage ist heute nichts mehr erhalten. \u00dcber seinen Sohn Fulko II. kam die Burg um 958 an Gottfried I., der sie durch einen zus\u00e4tzlichen Graben sichern lie\u00df.\n\nAnschlie\u00dfend beauftragte er Landri de Dunois mit der Bewachung der Burg, doch sein Vasall verriet ihn an Odo I., den Grafen von Blois, mit denen Gottfrieds Familie schon geraume Zeit um die Vorherrschaft im Anjou stritt. Landri beabsichtigte, Amboise dem verfeindeten Grafen zu \u00fcbergeben, was aber Gottfrieds Sohn Fulko III. in Zusammenarbeit mit der Familie de Buzan\u00e7ais verhindern konnte. Fulko III. machte eine Pilgerreise ins Heilige Land und brachte bei seiner R\u00fcckkehr Reliquien mit.\n\nAls ihren Aufbewahrungsort lie\u00df er ab 1003 oder 1004 vor der Burg die Kollegiatkirche Notre-Dame-Saint-Florentin-du-Ch\u00e2teau errichten und auch die Gebeine des heiligen Florentins dorthin \u00fcberf\u00fchren. Nachdem Fulko den Sakralbau gegen 1030 hatte vergr\u00f6\u00dfern lassen, wurde er 1044 zur Pfarrkirche erhoben. Als Bewacher von Burg und Kirche setzte er Lisois de Bazougers ein. Dieser heiratete Hersende, die Nichte von Sulpice de Buzan\u00e7ais, der um 1015 im Ort zu F\u00fc\u00dfen der Burg einen steinernen Wohnturm hatte errichten lassen. Durch die Heirat kam Lisois in den Besitz dieses Wohnturms.\n\nNach dem Tod Fulkos III. setzte sein Sohn Gottfried II. den v\u00e4terlichen Kampf gegen die Grafen von Blois fort und konnte 1044 schlie\u00dflich Theobald III. in der Schlacht bei Nouy schlagen. Lisois de Bazougers hatte ihm dabei zur Seite gestanden, und Gottfried II.\n\nbelohnte ihn daf\u00fcr mit einem Teil des Ortes Amboise. Weil Lisois durch Heirat und Erbe schon gro\u00dfe Teile der Siedlung in seinem Besitz gehabt hatte, war er fortan unumstrittener Herr von Amboise, der von seinem Sohn Sulpice I. beerbt wurde. Dieser nannte sich nicht mehr de Bazougers, sondern d\u02bcAmboise und musste miterleben, wie sich nach dem kinderlosen Tod des Grafen Gottfried II. im Jahr 1060 dessen Neffen aus dem Haus Ch\u00e2teau-Landon um die Grafschaft Anjou stritten.\n\nBei den K\u00e4mpfen wurde die Burg in Amboise in Mitleidenschaft gezogen und 1069 durch Brand stark besch\u00e4digt. Sulpices Sohn Hugues I. lie\u00df die Burganlage um 1115 wiederaufbauen. Auch die Familie von Amboise lag im Streit mit dem \u00f6stlichen Nachbarn aus der Grafschaft Blois. Theobald V.\n\nvon Blois nahm Sohn und Enkel Hugues\u02bc I. gefangen und besetzte ihre Burg. Sulpice II. d\u02bcAmboise starb in der Gefangenschaft, aber sein Sohn Hugues II. erlangte auf Intervention Heinrich Plantagenets, dem damaligen Grafen von Anjou und zuk\u00fcnftigen englischen K\u00f6nig, seine Freiheit wieder.\n\nHeinrich nahm Theobald die von ihm eroberte Burg Amboise wieder ab, lie\u00df sie verst\u00e4rken und 1157 vor\u00fcbergehend mit eigenen Soldaten besetzen. Als sich das Haus Amboise zu Beginn des 14. Jahrhunderts in eine \u00e4ltere und eine j\u00fcngere Linie teilte, erhielt Pierre I. Amboise, w\u00e4hrend sein j\u00fcngerer Bruder Hugues die Besitzungen in Chaumont-sur-Loire erhielt. Da Pierres Sohn, Pierre II., bei seinem Tod 1422 keine Kinder hinterlie\u00df, gingen Burg und Seigneurie Amboise an seinen Neffen, Louis, einen Sohn von Pierres II.\n\nBruder Ingelger II. Weil sich der neue Burgherr an einem Komplott gegen Georges de La Tr\u00e9moille, einen G\u00fcnstling des K\u00f6nigs Karl VII., beteiligte, wurde er 1431 wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und all seine G\u00fcter von der Krone konfisziert. Der K\u00f6nig begnadigte ihn sp\u00e4ter und \u00e4nderte das Urteil in eine Gef\u00e4ngnisstrafe, ehe Louis d\u02bcAmboise 1434 sogar wieder freigelassen wurde und er \u2013 mit wenigen Ausnahmen \u2013 all seine eingezogenen Besitzungen zur\u00fcckerhielt. Zu den Ausnahmen z\u00e4hlte die Anlage in Amboise, die der K\u00f6nig 1434 endg\u00fcltig der Krondom\u00e4ne einverleibte. K\u00f6nigsresidenz Ausbau unter Ludwig XI.\n\nKarl VII. hielt sich nicht h\u00e4ufig in Amboise auf, nur drei Besuche sind von ihm \u00fcberliefert. Und obwohl die Anlage nun nicht mehr nur milit\u00e4rische Festung, sondern auch k\u00f6nigliche Residenz war, ist nicht sicher, ob er Bauarbeiten an den Burggeb\u00e4uden vornehmen lie\u00df. Fest steht lediglich, dass er das durch ein Feuer 1445 zerst\u00f6rte Dach und Archiv der Kirche Notre-Dame-Saint-Florentin wiederaufbauen und dabei den Glockenturm mit einem hohen spitzen Helm ausstatten lie\u00df. Erst Karls Nachfolger Ludwig XI.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nChateau Ambois\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chateau Ambois EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Vorg\u00e4ngerbauten Vom keltischen Oppidum zur ersten Burg Das Promontoir des Ch\u00e2telliers (deutsch Ch\u00e2telliers-Felsen) genannte Plateau, auf dem das heutige Schloss steht, war mindestens seit der Jungsteinzeit besiedelt. F\u00fcr die Lat\u00e8nezeit ist dort ein Oppidum der Turonen verb\u00fcrgt, das in gallor\u00f6mischer Zeit unter dem lateinischen Namen Ambacium bekannt war. 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