{"id":66,"date":"2026-05-08T18:14:15","date_gmt":"2026-05-08T16:14:15","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=66"},"modified":"2026-05-15T14:07:51","modified_gmt":"2026-05-15T12:07:51","slug":"chateau-chenonceaux","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=66","title":{"rendered":"Chateau Chenonceaux"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:150px;\nmin-height:150px;\nmax-height:150px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-line;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nChateau Chenonceau\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau4.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau5.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau5.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau6.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau6.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau7.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau7.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau8.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chenonceau8.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nDie beinahe 800 Jahre alte Geschichte Chenonceaus wurde fast immer von Frauen gepr\u00e4gt, auf deren Gehei\u00df das Schloss zu seiner heutigen Erscheinung ausgebaut wurde. Frauen machten es zum Mittelpunkt ausschweifender Festivit\u00e4ten des franz\u00f6sischen K\u00f6nigshofs und zeitweilig zu einem Treffpunkt illustrer G\u00e4ste aus Kunst und Kultur. Bewohner und Besitzer Burg und Schloss in Privatbesitz Chenonceau wurde im 13. Jahrhundert erstmals schriftlich erw\u00e4hnt. Ein dort existierender M\u00fchlengrund war seit den 1230er Jahren im Besitz der Herren von Marques.\n\nEnde des 15. Jahrhunderts kam die Familie in finanzielle Schwierigkeiten, sodass ihr Oberhaupt, Pierre de Marques, ab 1496 gezwungen war, nach und nach L\u00e4ndereien aus dem Familienbesitz zu ver\u00e4u\u00dfern. K\u00e4ufer war jedes Mal der gleiche Mann: Thomas Bohier. Doch die Verk\u00e4ufe konnten die Geldprobleme der Familie Marques nicht beheben. 1512 wurde der Restbesitz \u2013 bestehend aus einem befestigten Burghaus samt einer dazugeh\u00f6rigen M\u00fchle im Cher sowie etwas Land \u2013 zur Versteigerung ausgeschrieben, und wieder war es Thomas Bohier \u2013 mittlerweile Eigent\u00fcmer aller sonstigen Chenonceau umgebenden L\u00e4ndereien \u2013 der den Marqueser Besitz erwarb.\n\nGegen eine letzte Zahlung von 12.500 Livres wurde er am 8. Februar 1513 auch Eigent\u00fcmer der Burg und der dazugeh\u00f6rigen M\u00fchle. Bohier hatte unter Karl VIII. und Ludwig XII. Karriere am franz\u00f6sischen K\u00f6nigshof gemacht und bekleidete w\u00e4hrend der Regierung von Franz I.\n\nzuerst das Amt des Generalsteuereinnehmers in der Normandie, anschlie\u00dfend das eines k\u00f6niglichen Finanzsekret\u00e4rs. Vom K\u00f6nig in den Adelsstand erhoben, begleitete Bohier ihn auf seinen Italienfeldz\u00fcgen, sodass er in Chenonceaux w\u00e4hrend seiner Abwesenheit von seiner Frau Katherine Bri\u00e7onnet vertreten wurde, die entscheidenden Einfluss auf die architektonische Gestaltung der Wasserburg und ihren Aufbau nahm. Sie war die Nichte des einflussreichen Finanziers Jacques de Beaune-Semblan\u00e7ay. Eigentum der K\u00f6nigsfamilie Franz I. veranlasste nach dem Tod Thomas Bohiers 1524 eine Finanzpr\u00fcfung, um dessen Amtsf\u00fchrung nachtr\u00e4glich zu kontrollieren.\n\nDabei traten Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten zutage, die Bohier angelastet wurden. Laut dem Untersuchungsergebnis hatte er Geld veruntreut. Obwohl ihm dies nie zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte, machte der K\u00f6nig gegen\u00fcber Thomas\u2019 Sohn Antoine Forderungen in H\u00f6he von 190.000 Livres tournois geltend. Um diese Forderung begleichen zu k\u00f6nnen, \u00fcberlie\u00df Antoine der Krone im Mai 1535 Chenonceau, das Franz I. anschlie\u00dfend als Jagdschloss nutzte.\n\nDer Conn\u00e9table Anne de Montmorency bezog im Namen des K\u00f6nigs Quartier im Schloss. Als offizieller Grund f\u00fcr dessen Abtretung wurde jedoch angegeben, Antoine habe dem K\u00f6nig gef\u00e4llig sein wollen. Katharina von Medici lie\u00df die heute so ber\u00fchmte Galerie errichten. Das Bild zeigt die Kopie eines in den Uffizien befindlichen Originals von etwa 1548 im Schloss Chaumont. Als Heinrich II.\n\n1547 den franz\u00f6sischen Thron bestieg, schenkte er das Schloss seiner M\u00e4tresse Diane de Poitiers, die er 1548 zur Herzogin von Valentinois erhob. Sie lie\u00df zahlreiche Ver\u00e4nderungen am Schloss vornehmen und machte sich ihre guten Beziehungen zum K\u00f6nigshof zunutze, um Chenonceau nicht nur als Geschenk zu besitzen, sondern es auf offiziellem Weg zu erwerben. Dazu lie\u00df Diane den Vertrag, mit dem Antoine Bohier das Schloss an die Krone abgetreten hatte, annullieren, sodass er wieder Eigent\u00fcmer der Anlage wurde. Allerdings war er damit auch wieder Schuldner der Krone, sodass das Schloss beschlagnahmt und mittels Versteigerung zum Kauf angeboten wurde. Den Zuschlag bekam erwartungsgem\u00e4\u00df Diane de Poitiers, die auf diesem Weg das Anwesen im Jahr 1555 offiziell mit eigenem Geld erwarb.\n\nNach dem Tod Heinrichs II. wurde seine Witwe Katharina von Medici Regentin f\u00fcr ihren gesundheitlich angeschlagenen Sohn Franz II. Schon lange wollte sie Chenonceau f\u00fcr sich besitzen und nutzte ihre neu gewonnene Macht, um die verhasste Konkurrentin aus dem Schloss zu vertreiben. Sie zwang Diane, es gegen Schloss Chaumont einzutauschen. Katharina gab in Chenonceau rauschende Feste zu Ehren ihrer S\u00f6hne und Schwiegert\u00f6chter, die oft mehrere Tage dauerten und nicht selten den Charakter ausschweifender Orgien besa\u00dfen.\n\nAnl\u00e4sslich der Thronbesteigung von Franz II. fand auf Schloss Chenonceau unter der Regie Katharinas das erste k\u00f6nigliche Feuerwerk Frankreichs statt. Au\u00dferdem initiierte sie den Bau der gro\u00dfen Galerie und lie\u00df \u2013 ebenso wie ihre Vorg\u00e4ngerin \u2013 einen Garten anlegen. Katharina von Medici vermachte das von ihr so geliebte Schloss ihrer Schwiegertochter Louise de Lorraine-Vaud\u00e9mont, der Frau Heinrichs III. von Frankreich.\n\nNach dessen Ermordung im August 1589 trug diese gem\u00e4\u00df der h\u00f6fischen Sitte nur noch wei\u00dfe Trauerkleidung, was ihr den Beinamen Die wei\u00dfe K\u00f6nigin einbrachte. Acht Jahre lebte sie vollkommen zur\u00fcckgezogen auf Chenonceau. Als Ausdruck ihrer Trauer lie\u00df sie ihr Zimmer mit einer schwarzen T\u00e4felung verkleiden, die Bez\u00fcge ihrer M\u00f6bel schwarz gestalten und verbrachte ihre Zeit mit Beten, Sticken und Lesen. F\u00fcr ihr Seelenheil waren Kapuzinerinnen zust\u00e4ndig, die in einer kloster\u00e4hnlichen Gemeinschaft im Dachgeschoss des Schlosses lebten. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen Louise de Lorraine dazu, Chenonceau 1597 zu verlassen und in das Schloss von Moulins umzuziehen.\n\nEin Vertrag vom 24. Dezember des gleichen Jahres setzte Gabrielle d\u2019Estr\u00e9es, die M\u00e4tresse Heinrichs IV., in alle Rechte und Pflichten als Louises Nachfolgerin ein. Gabrielle hatte das Schloss erstmals in jenem Jahr bei einem gemeinsamen Besuch mit ihrem K\u00f6nig kennengelernt. Ihr Sohn C\u00e9sar de Vend\u00f4me wurde schon im Kindesalter mit Louises Nichte Fran\u00e7oise de Lorraine-Merc\u0153ur verlobt, und die K\u00f6nigswitwe \u00fcberlie\u00df Louise und deren zuk\u00fcnftigem Ehemann Schloss Chenonceau 1601 als Hochzeitsgeschenk. Ungenutzt und vernachl\u00e4ssigt Da die beiden Verlobten noch zu jung waren, um ihre Rechte selbst auszu\u00fcben, blieb Chenonceau weiterhin unter der Obhut von C\u00e9sars Mutter Gabrielle d\u2019Estr\u00e9es.\n\nDoch weder sie noch ihr Sohn und seine sp\u00e4tere Frau nutzten es als Wohnsitz. C\u00e9sar de Vend\u00f4me wurde 1624 durch seine Frau offiziell Eigent\u00fcmer des Anwesens, doch er bevorzugte Schloss Anet als Aufenthaltsort und \u00fcberlie\u00df die Verwaltung Chenonceaus samt der dazugeh\u00f6rigen L\u00e4ndereien seiner Frau. Doch auch sie nutzte es nicht als Wohnsitz, es blieb jahrelang verlassen. Auf C\u00e9sar folgte dessen Sohn Louis als Schlossherr, dessen Nachfolge ab 1669 Louis II. Joseph de Bourbon und sein Bruder Philippe antraten.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nChateau Chenonceau\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chateau Chenonceau EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Die beinahe 800 Jahre alte Geschichte Chenonceaus wurde fast immer von Frauen gepr\u00e4gt, auf deren Gehei\u00df das Schloss zu seiner heutigen Erscheinung ausgebaut wurde. Frauen machten es zum Mittelpunkt ausschweifender Festivit\u00e4ten des franz\u00f6sischen K\u00f6nigshofs und zeitweilig zu einem Treffpunkt illustrer G\u00e4ste aus Kunst und Kultur. 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