{"id":335,"date":"2026-05-12T20:05:49","date_gmt":"2026-05-12T18:05:49","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=335"},"modified":"2026-06-01T15:19:52","modified_gmt":"2026-06-01T13:19:52","slug":"alesia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=335","title":{"rendered":"Alesia"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"251\" height=\"233\" src=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1427\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-4 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/mikeguenther.de\/?attachment_id=1433\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" data-id=\"1433\" src=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia1-1-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1433\" srcset=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia1-1-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia1-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia1-1-768x511.jpg 768w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia1-1.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia3-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" data-id=\"1432\" src=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia3-1-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1432\" srcset=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia3-1-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia3-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia3-1-768x511.jpg 768w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia3-1.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" data-id=\"1431\" src=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia4-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1431\" srcset=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia4-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia4-300x200.jpg 300w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia4-768x511.jpg 768w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia4.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" data-id=\"1434\" src=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia2-1024x681.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1434\" srcset=\"https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia2-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia2-300x200.jpg 300w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia2-768x511.jpg 768w, https:\/\/mikeguenther.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Alesia2.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Eindr\u00fccke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alesia. Bekannt aus Asterix und Obelix. Wobei: \u201eAlesia? Ich kenne kein Alesia &#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier fand die historische Entscheidungsschlacht statt, in der Julius C\u00e4sar die unter Vercingetorix vereinigten gallischen St\u00e4mme besiegte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Alise-Sainte-Reine steht heute das Vercingetorix-Denkmal. Oberhalb des Ortes befindet sich die Ausgrabungsst\u00e4tte. Dazu kommt der Mus\u00e9oParc Al\u00e9sia, ein Museum \u00fcber die Gallier, das allein durch seine Architektur sehr interessant ist. In der Au\u00dfenanlage wurde au\u00dferdem ein r\u00f6misches Fort nachgebaut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese drei Orte lohnen sich auf jeden Fall. Sie symbolisieren die \u201emythische\u201c Geburt der franz\u00f6sischen Nation. Mal ganz davon abgesehen, dass wir \u2013 im Gegensatz zu Majestix \u2013 heute wissen, wo Alesia tats\u00e4chlich liegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><strong>Geschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Alesia umgebenden steil aufragenden Kalksteinfelsen boten der Siedlung eine nat\u00fcrliche Verteidigungsanlage, wie es auch bei den meisten H\u00fcgeln der sie umgebenden Hochebene der Fall war. Der Ort war damit besonders f\u00fcr die menschliche Besiedlung geeignet. Das gallische Oppidum war mit ca. 97 Hektar Ausdehnung eines der gr\u00f6\u00dften Galliens und mindestens seit 80 v. Chr., gegen Ende der Lat\u00e8nezeit, dauerhaft bewohnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wehrhaften Steilfelsen vor allem im Westen und ihre durch Erosion entstandenen Breschen wurden durch hochgef\u00fchrte Steinmauern erg\u00e4nzt und verst\u00e4rkt. Im Osten und S\u00fcdwesten des Plateaus errichtete man befestigte Eingangsportale, wie sie von den Wehranlagen des Murus Gallicus bekannt sind, etwa von Bibracte. Gallische Lebensr\u00e4ume (Siedlungen) wie diese wurden aus leichten Materialien gebaut, aus tragenden S\u00e4ulen und Holzrahmen, Lehmw\u00e4nden aus Flechtwerk mit Strohlehm, Strohd\u00e4chern und Lehmb\u00f6den. Ihre arch\u00e4ologischen Nachweise sind oft selten und d\u00fcrftig, weil diese Materialien durch Verwitterung nur wenige Spuren hinterlassen. Sie sind aber f\u00fcr Alesia belegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keltische Siedlungsform Keltische Bauweise Das gesamte st\u00e4dtische Ensemble wurde von befestigten axialen Stra\u00dfen strukturiert. Sicher ist, dass sich gemeinschaftliche Wohnformen in der Mitte des Oppidums um einen Haupttempel gruppierten. In n\u00f6rdlicher Richtung gab ein starkes Palisadengehege einen Hinweis auf einen wichtigen Raum, vermutlich ein weiteres Heiligtum. Ein solcher Raum wurde in der gallischen Epoche immer zu Ehren eines heimischen Gottes eingerichtet. Hier war es Ucuetis, ein Handwerkergott, nachgewiesen durch eine gefundene gallische Weiheinschrift.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vermutlich Bronze und Eisen verarbeitende Metallurgie war hier offensichtlich ein gesch\u00e4tztes Kunsthandwerk und schien einen entscheidenden Platz in der Wirtschaft des Oppidums gehabt zu haben. Ein weiteres gallisches Heiligtum gab es offensichtlich am \u00f6stlichen Ende des Plateaus, aber au\u00dferhalb des Verteidigungssystems. Es lag an einer Quelle und war einem anderen gallischen Gott gewidmet, dem Gott Moritasgus. Moritasgus ist ein keltischer Name f\u00fcr einen heilenden Gott. Die Bezeichnung wurde in einem Gew\u00f6lbe bei Alesia gefunden; in zwei Inschriften wird er identifiziert mit dem griechisch-r\u00f6mischen Gott Apollon.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine Gemahlin war die G\u00f6ttin Damona. Die Widmung an die G\u00f6tter deutet auf die Pr\u00e4sentation eines Schreins an der Heilquelle hin, wo kranke Pilger in heiligem Wasser baden konnten. Das Heiligtum soll nahe dem Ostportal Alesias vor den Toren der Stadtmauer gelegen sein, beeindruckend mit seinen B\u00e4dern und einem Tempel. Daneben gab es S\u00e4ulenhallen, in denen die Kranken schliefen, vermutlich in der Hoffnung auf g\u00f6ttliche Visionen und Heilungen. Zahlreiche Votivgaben brachten die Pilger dem Moritasgus dar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es handelte sich dabei um kleine Modelle der erkrankten K\u00f6rperteile wie Gliedma\u00dfen, innere Organe, Genitalien, Br\u00fcste und Augen. Ebenso wurden Werkzeuge von Chirurgen gefunden, was darauf hindeutet, dass die Priester auch medizinische Eingriffe vornahmen. Der Name Moritasgus stammt aus dem ersten Jahrhundert v. Chr., war im Gebrauch bei den Senonen und wird verschieden gedeutet. Wahrscheinlich bedeutet er \u201eSuper-Dachs\u201c oder \u201eSeedachs\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der europ\u00e4ische Dachs produziert ein Sekret, das in gallischen Medikamenten Verwendung fand, was zu einer heilenden Verbindung mit dem Gott f\u00fchrte. Gallor\u00f6mische Weiheinschrift, kopiert (Handskizze) Gallische Weiheinschrift, dem Handwerkergott Ucuetis aus dem 2. Jh. Chr. gewidmet, mit Nennung der Stadt ALISIIA (gallisch Alesia): Sie lautet auf Deutsch: \u201eMartialis, der Sohn des Dannotalus, hat dem Ucuetis dieses Heiligtum zusammen mit den Metallhandwerkern, die diesen Gott in Alesia verehren, geweiht.\u201c Die spektakul\u00e4rste Entdeckung der letzten Jahre (1994) betrifft den Murus Gallicus von Alesia bei der heutigen kleinen Siedlung En Curiot nahe dem heutigen Eingang zur Statue des Vercingetorix.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgrabungen deckten dort einen bedeutenden Teil des Walls, einen Tiefpunkt des Verteidigungswerks, auf. Diese mit dem Gel\u00e4nde verbundenen Konstruktionen lassen vermuten, dass das Westportal des Oppidums in diesem Sektor lag. Auf der Innenseite des Walls wurden die \u00dcberreste von f\u00fcnf gallischen H\u00e4usern entdeckt, die in einem Bereich um einen kleinen, leeren Raum angeordnet waren. Sowohl die Bauten an sich als auch das reichliche homogene Geschirr, etwa kampanische und gallische Keramik, italienische Weinamphoren, aber auch Fibeln und Fragmente von eisernen Waffen (Pfeilspitzen, Scheiden von Schwertern und Schilde) werden datiert auf eine Zeit vor der Schlacht von 52 v. Chr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All das wurde in einem Bereich des Oppidums gefunden, der bei der Belagerung Alesias dicht besetzt war. \u00dcber den H\u00fcgel von Alesia f\u00fchrte damals auch eine strategische Handelsstra\u00dfe vom \u00c4rmelkanal bis zum Mittelmeer. Die Eroberung Galliens Gaius Julius Caesar, Standbild aus dem 17. Jhd. C\u00e4sars Feldz\u00fcge im gallischen Krieg Der gallische Krieg (lateinisch bellum gallicum) fand zwischen den Jahren 58 und 53 v.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Chr. statt. R\u00f6mische Legionen unterschiedlicher Anzahl unter der F\u00fchrung des Feldherrn Gaius Iulius Caesar (* 100 v. Chr.; \u2020 44 v. Chr.) zogen in den Sommermonaten gegen zahlreiche gallische St\u00e4mme, deren K\u00e4mpfer sich \u00fcberwiegend in Gruppen zusammengefunden hatten, aber auch einzeln k\u00e4mpften, wobei sie meist unterschiedlichen Anf\u00fchrern unterstellt waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die r\u00f6mischen Milit\u00e4rerfolge stellten sich sehr rasch ein, und die R\u00f6mer drangen in den Folgejahren bis nach Britannien vor. Allein die Schlacht um das gallische Oppidum Gergovia zu Beginn des Jahres 52 v. Chr. endete mit einem strategischen R\u00fcckzug Caesars. Dem gallischen Anf\u00fchrer Vercingetorix (* ca.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">82 v. Chr.; \u2020 46 v. Chr. in Rom) war kurz vorher von den meisten gallischen St\u00e4mmen im Oppidum Bibracte der Oberbefehl f\u00fcr den Kampf gegen Caesar \u00fcbertragen worden. Die Schlacht am Arman\u00e7on war ein Reitergefecht zwischen Caesars germanischer Kavallerie und der des Vercingetorix im Sp\u00e4tsommer 52 v.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(Quelle: Wikipedia)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Direkter Link<br><a href=\"https:\/\/www.alesia.com\/lieux-de-visite-de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Alesia<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eindr\u00fccke Alesia. Bekannt aus Asterix und Obelix. Wobei: \u201eAlesia? Ich kenne kein Alesia &#8230;\u201c Hier fand die historische Entscheidungsschlacht statt, in der Julius C\u00e4sar die unter Vercingetorix vereinigten gallischen St\u00e4mme besiegte. In Alise-Sainte-Reine steht heute das Vercingetorix-Denkmal. Oberhalb des Ortes befindet sich die Ausgrabungsst\u00e4tte. 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