{"id":331,"date":"2026-05-12T20:05:16","date_gmt":"2026-05-12T18:05:16","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=331"},"modified":"2026-05-15T17:49:35","modified_gmt":"2026-05-15T15:49:35","slug":"chateau-de-chateneuf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=331","title":{"rendered":"Ch\u00e2teau de Ch\u00e2teneuf"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-wrap;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nCh\u00e2teau de Ch\u00e2teneuf\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Chateneuf1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Chateneuf1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Chateneuf2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Chateneuf2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Chateneuf3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Chateneuf3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nAuf Veranlassung Jean de Chaudenays, von dessen eigener, etwas s\u00fcdlicher gelegener Burg heute nur noch Ruinen existieren, wurde in der zweiten H\u00e4lfte des 12. Jahrhunderts ein Teil von seiner Seigneurie abgetrennt. Dieser Teil wurde Ch\u00e2teauneuf benannt und an seinen j\u00fcngeren Sohn Jean gegeben. Zuvor hatte der Vater f\u00fcr ihn aber noch eine erste, einfache Burg am heutigen Ort errichtet, die als castrum novum bezeichnet wurde. Dabei handelte es sich um einen fast quadratischen Wohnturm aus Stein, den sein Sohn um 1175 bezog.\n\nEr nannte sich fortan Jean de Ch\u00e2teaufneuf. Pierre I. de Ch\u00e2teauneuf erweiterte den bestehenden Bau in der ersten H\u00e4lfte des 14. Jahrhunderts um eine Ringmauer und einen Halsgraben zum Schutz gegen englische Truppen, die im Zuge des Hundertj\u00e4hrigen Kriegs durch Burgund zogen. Die kleine Anlage nahm damit etwa den n\u00f6rdlichen bis zum heutigen Tor reichenden Burgbereich ein.\n\nSein Enkel Simon de Ch\u00e2teauneuf und dessen Sohn Poin\u00e7ot vergr\u00f6\u00dferten den Burghof nach S\u00fcdosten um einen etwa quadratischen Bereich und umgaben die gesamte Burganlage mit einer neuen Ringmauer. Um 1420 lie\u00df Guy(ot) de Ch\u00e2teauneuf s\u00fcdlich an den Wohnturm ein kleines Logis im Stil der Sp\u00e4tgotik anbauen. Seine Tochter Catherine war die letzte ihrer Familie, welche die Burganlage bewohnte. Sie starb 1465 auf dem Scheiterhaufen, weil sie ihren zweiten Mann Jacques d\u2019Aussonville vergiftet hatte. Philippe Pot (hier eine Abbildung aus dem Wappenbuch des Ordens vom Goldenen Vlies) lie\u00df die Burg Ch\u00e2teauneuf ma\u00dfgeblich erweitern.\n\nHerzog Philipp der Gute zog ihren Besitz ein und gab ihn im April 1457 seinem Kanzler und sp\u00e4teren Gro\u00dfseneschall von Burgund Philippe Pot, Herr der Burg La Rochepot. Dieser nahm diverse Umgestaltungen und Erweiterungen der Burganlage vor. Er verst\u00e4rkte die Ringmauer mit T\u00fcrmen, die alle von schlanken Treppent\u00fcrmen erschlossen werden. Zwei davon bewachen das von ihm neu angelegte Portal im Nordosten. Zeitgleich lie\u00df Pot ein prachtvolles neues Logis, heute Gro\u00dfes Logis (franz\u00f6sisch Grand Logis) genannt, an das alte der Ch\u00e2teauneufs anf\u00fcgen und eine Burgkapelle errichten.\n\nLetztere wurde 1481 eingeweiht. Der Bau eines weiteren Geb\u00e4udes, das sich im s\u00fcdlichen Bereich an die \u00f6stliche Ringmauer anlehnt, komplettierte die Anlage. Vermutlich stammt von ihm auch das nur \u00fcber eine Zugbr\u00fccke erreichbare Tor im S\u00fcdosten. Nach dem Tod Philippe Pots 1493 erbte sein Bruder Guyot die Burg. Dessen Sohn Regnier starb kinderlos, sodass der Besitz an seine Schwester Anne Pot kam.\n\nSie war seit 1484 mit Guillaume, baron de Montmorency, verheiratet und brachte die Anlage an diese einflussreiche Familie. Die Witwe ihres Sohnes Anne, des Conn\u00e9table von Frankreich, schenkte die Burg ihrem drittgeborenen Sohn Charles. Dessen milit\u00e4rische Karriere im Dienste Frankreichs brachte es mit sich, dass er sich kaum auf seiner Burg aufhielt und sie deshalb von einem Getreuen namens La Villeneuve verwalten lie\u00df. Dieser konnte sie 1590 w\u00e4hrend der Hugenottenkriege erfolgreich gegen eine Belagerung durch Jacques Chabot, Marquis de Mirebeau, verteidigen. Charles de Montmorency hinterlie\u00df den Besitz bei seinem Tod 1612 seiner Nichte Madeleine, der einzigen Tochter von Charles\u2019 Bruder Guillaume de Montmorency, seigneur de Thor\u00e9.\n\nAus deren Ehe mit Henri de Luxembourg, Herzog von Piney und F\u00fcrst von Tingry, entstammten die zwei T\u00f6chter Marguerite-Charlotte und Marie-Liesse, welche die Anlage 1627 f\u00fcr 66.000 Livres an Charles de Vienne, Graf von Commarin, verkauften. Der neue Besitzer lie\u00df diverse R\u00e4ume des Grand Logis entsprechend dem Zeitgeschmack umgestalten und dessen Hoffassade ver\u00e4ndern. Dazu geh\u00f6rte zum Beispiel das Einsetzen neuer Fenster und der Umbau des kleinen Portals zu seiner heutigen Gestalt. Die Familie de Vienne blieb bis 1767 im Besitz des Anwesens, jedoch wurde es lange Zeit nicht regelm\u00e4\u00dfig bewohnt und verfiel allm\u00e4hlich. Wegen finanzieller Probleme ver\u00e4u\u00dferte Louis-Henri de Vienne die Burg Ch\u00e2teauneuf f\u00fcr 340.000 Livres an den Pariser Bankier Jean P\u00e2ris de Montmartel.\n\nAber schon 1783 wechselte die Anlage erneut den Besitzer, denn die Erben von Jean P\u00e2ris\u2019 kinderlos verstorbenem Sohn Armand P\u00e2ris mussten sie f\u00fcr 370.000 Livres an Jacques Fran\u00e7ois de Damas, Marquis von Antigny, verkaufen, um Armand P\u00e2ris\u2019 Schulden begleichen zu k\u00f6nnen. Ad\u00e9laide Louise Z\u00e9phirine, die Erbtochter von Jacques Fran\u00e7ois\u2019 Sohn Charles, brachte die Burg durch ihre 1802 geschlossene Ehe mit Charles-Fran\u00e7ois de Vog\u00fc\u00e9 an dessen Familie. Im 19. Jahrhundert fand eine erste Restaurierung der Bauten statt. Dabei wurde die Vert\u00e4felung der Kapelle in das Schloss Commarin transferiert, das ebenfalls der Familie Vog\u00fc\u00e9 geh\u00f6rte.\n\nAu\u00dferdem fand der Einbau einiger sp\u00e4tgotischer Kamine im Grand Logis statt. Sie stammten urspr\u00fcnglich aus dem Schloss von Courcelles-l\u00e8s-Semur. Im Jahr 1902 folgte eine zweite Restaurierung unter Charles Suisse. Charles de Vog\u00fc\u00e9 schenkte den Besitz im Jahr 1936 dem Staat. Der lie\u00df dort w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs die wichtigsten 912 Exponate aus dem Mus\u00e9e des Beaux-Arts von Dijon sowie die wertvollsten Best\u00e4nde der Dijoner Bibliothek und des D\u00e9partement-Archivs aufbewahren, um sie vor Kriegseinwirkungen zu sch\u00fctzen.\n\nSeit dem 1. Januar 2008 ist der Regionalrat Burgunds Eigent\u00fcmer der Burg. Er lie\u00df seitdem weitere Restaurierungen und Instandsetzungsarbeiten vornehmen.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"https:\/\/chateauneuf.bourgognefranchecomte.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nCh\u00e2teau de Ch\u00e2teneuf\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ch\u00e2teau de Ch\u00e2teneuf EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Auf Veranlassung Jean de Chaudenays, von dessen eigener, etwas s\u00fcdlicher gelegener Burg heute nur noch Ruinen existieren, wurde in der zweiten H\u00e4lfte des 12. Jahrhunderts ein Teil von seiner Seigneurie abgetrennt. Dieser Teil wurde Ch\u00e2teauneuf benannt und an seinen j\u00fcngeren Sohn Jean gegeben. 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