{"id":288,"date":"2026-05-11T20:24:54","date_gmt":"2026-05-11T18:24:54","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=288"},"modified":"2026-05-15T14:10:47","modified_gmt":"2026-05-15T12:10:47","slug":"chateau-dusse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=288","title":{"rendered":"Chateau d&#8217;Usse"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n .gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-wrap;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nChateau d&#8217;Usse\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Usse4.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nDie Anf\u00e4nge Die heutige Anlage geht auf eine mittelalterliche Anlage zur\u00fcck, die im Kontext der Auseinandersetzungen zwischen den zwei gro\u00dfen Grafschaften Anjou und Blois gegr\u00fcndet wurde. Uss\u00e9 \u2013 im Laufe der Jahrhunderte auch Ucerum, Uceum, Uciacus und Uceium geschrieben \u2013 lag an der Grenze zwischen diesen beiden Territorien und war deshalb immer wieder umk\u00e4mpft. Der Platz war jedoch schon in der Fr\u00fchzeit besiedelt, was gallor\u00f6mische Funde beweisen. Er nahm einen strategisch wichtigen Punkt ein, von dem aus sowohl die Stra\u00dfe nach Chinon als auch der Schiffsverkehr auf der Indre und der Loire kontrolliert werden konnten. 1004 war der 950 erstmals urkundlich erw\u00e4hnte Guelduin I.\n\n(auch Gelduin, Gilduin, Geudouin und Geulduin geschrieben), der Teufel von Saumur genannt, Herr von Uss\u00e9. Er war ein treuer Vasall der Grafen von Blois Thibault le Tricheur sowie dessen Sohn Eudes I. und k\u00e4mpfte f\u00fcr sie gegen ihren Widersacher Fulko Nerra, den Grafen von Anjou. Nachdem er die Burg Saumur im Kampf gegen Fulko verloren hatte, lie\u00df er im Gegenzug die Burg in Uss\u00e9 \u2013 damals noch eine Holzkonstruktion \u2013 weiter ausbauen und befestigen. Sein Sohn Guelduin II., der ab 1040 seinem Vater als Herr von Uss\u00e9 folgte, lie\u00df eine erste befestigte Anlage aus Stein errichten.\n\nUm 1350 heiratete Jeanne d\u2019Uss\u00e9 Briant IV. de Mont\u00e9jean und brachte Uss\u00e9 an ihren Mann. Eigentum der de Bueils und der d\u2019Espinays Im Jahr 1462 war der Admiral Jean V. de Bueil Burgherr von Uss\u00e9. Wie die Anlage in seinen Besitz kam, ist bisher nicht gekl\u00e4rt.\n\nFest steht aber, dass er in jenem Jahr damit begann, auf den Fundamenten der alten Burg aus dem 11. Jahrhundert das heutige Schloss zu bauen. Seine Errichtung geschah somit zeitgleich zum Bau der Schl\u00f6sser Chaumont, Langeais und Le Plessis-Bourr\u00e9. Jeans Sohn Antoine heiratete 1461 Jeanne de Valois, Tochter des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Karl VII. und seiner M\u00e4tresse Agn\u00e8s Sorel.\n\nEr f\u00fchrte den Bau seines 1477 verstorbenen Vaters weiter fort und vollendete 1480 den Bergfried. Au\u00dferdem lie\u00df er den heutigen Ostfl\u00fcgel errichten und ihn \u00fcber einen Arkadengang mit dem westlich gelegenen Bergfried verbinden. Um 1500 wurde dieser zum Innenhof offene Gang zu einer zweigeschossigen Galerie aufgestockt, deren obere Etage geschlossen war. Dar\u00fcber, wie zu jener Zeit das damalige Logis, der heutige Westfl\u00fcgel der Burg, ausgesehen hat, kann keine Aussage getroffen werden, denn es wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten vollst\u00e4ndig ver\u00e4ndert. 1485 war der Bau der vierfl\u00fcgeligen Burg mit ihren runden Eckt\u00fcrmen schon weit fortgeschritten, aber der Innenausbau noch nicht g\u00e4nzlich beendet.\n\nIn diesem noch unfertigen Zustand verkaufte der stark verschuldete Antoine de Bueil die Anlage im November 1485 an Jacques d\u2019Espinay, dem aus bretonischem Adel stammenden Kammerherrn der K\u00f6nige Ludwig XI. und Karl VIII. Als Enkel einer Visconti war er zudem weitl\u00e4ufig mit dem sp\u00e4teren K\u00f6nig Ludwig XII. verwandt. Gemeinsam mit seinem Sohn Charles vollendete er den Ost-Fl\u00fcgel und lie\u00df um 1515 bis 1525 den heutigen Westfl\u00fcgel der Anlage vollkommen erneuern.\n\nAls Jacques d\u2019Espinay 1523 starb, erf\u00fcllte Charles seinem Vater einen per Testament niedergelegten Wunsch und lie\u00df gemeinsam mit seiner Frau Lucr\u00e8ce de Pons in der Zeit von 1523 bis 1535 eine Stiftskirche und heutige Schlosskapelle im Stil der fr\u00fchen franz\u00f6sischen Renaissance erbauen. Sie sollte als zuk\u00fcnftige Grablege seiner Familie dienen und wurde am 11. August 1538 geweiht. Damit einhergehend erfolgte im gleichen Jahr die Gr\u00fcndung eines aus sechs Kanonikern bestehenden Kollegiatstifts. Nach Charles\u2019 Tod 1535 wurde sein Sohn Ren\u00e9 Eigent\u00fcmer des Schlosses.\n\nUm seine hohen Schulden tilgen zu k\u00f6nnen, ver\u00e4u\u00dferte er die Anlage 1557 an Suzanne de Bourbon, Tochter Louis\u2019 de Bourbon, des F\u00fcrsten von La Roche-sur-Yon, und Witwe von Claude de Rieux et de Rochefort, dem Grafen von Harcourt. Bei ihrem Tod vermachte sie es ihrer Tochter Louise, die 1554 Ren\u00e9 II. de Lorraine, marquis d\u2019Elbeuf heiratete. Ihre gemeinsame Tochter Marie brachte das Schloss an Charles de Lorraine, duc d\u2019Aumale, den sie 1578 heiratete. Durch die Erbin Anne kamen Seigneurie und Schloss 1618 an deren Ehemann Henri I.\n\nde Savoie, duc de Nemours, der durch Alphonse Henri de Montluc, marquis de Balagny als Eigent\u00fcmer abgel\u00f6st wurde. Unter der Familie Bernin de Valentinay Schloss Uss\u00e9 auf einer kolorierten Zeichnung von 1699 Im Jahr 1659 kaufte schlie\u00dflich Thomas Bernin, marquis de Valentinay das Anwesen. Unter ihm und seinem Sohn Louis I. erfuhr die Schlossanlage grundlegende Ver\u00e4nderungen, die ihr das heutige Aussehen verliehen. Weil Thomas\u2019 Enkel Louis II.\n\nde Bernin im Januar 1691 die j\u00fcngere Tochter des bekannten franz\u00f6sischen Festungsbaumeisters Vaubans, Jeanne-Fran\u00e7oise, heiratete, wurden diesem oft die im 17. Jahrhundert vorgenommenen Umbauten zugeschrieben, doch entsprach dies nicht der Wahrheit. Zwar hielt sich Vauban mehrmals auf Schloss Uss\u00e9 auf, aber f\u00fcr die Mehrheit der Ver\u00e4nderungen zeichnete wahrscheinlich der damalige Abt von Saint-Hilaire (Sankt-Hilarion), ein Vetter des Schlossbesitzers, verantwortlich. Zu den Umgestaltungen z\u00e4hlten die klassizistische \u00dcberformungen des Westfl\u00fcgels und der s\u00fcdlichen Galerie, das Vermauern des einstigen Haupteingangs an der Ostseite und seine Verlegung in den Ehrenhof. Um eine ungetr\u00fcbte Aussicht auf das Tal der Loire genie\u00dfen zu k\u00f6nnen, wurde unter Thomas oder Louis I.\n\nde Bernin zudem der Nordfl\u00fcgel des Schlosses abgerissen. Anstatt dessen lie\u00df Louis I. anl\u00e4sslich der Heirat seines Sohnes Louis II. gegen Ende des 17. Jahrhunderts am n\u00f6rdlichen Ende des Westfl\u00fcgels den sogenannten Pavillon erbauen.\n\nDie Arbeiten daran wurden 1699 beendet. Zudem waren bereits im Jahr 1664 nach Entw\u00fcrfen Andr\u00e9 Le N\u00f4tres terrassierte Barockg\u00e4rten auf der Nordseite des Schlosses fertiggestellt und eine Orangerie worden. Die Stiftskirche wurde im Laufe der Jahre nicht derart stark ver\u00e4ndert wie die Schlossgeb\u00e4ude, doch auch sie erfuhr w\u00e4hrend des 17. Jahrhunderts einen Ver\u00e4nderung: ihr wurde im Norden eine Seitenkapelle hinzugef\u00fcgt. Im April 1692 wurde Uss\u00e9 zu einer Markgrafschaft (franz\u00f6sisch marquisat) erhoben, verlor diesen Status jedoch bereits im September des gleichen Jahres wieder.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"https:\/\/www.chateaudusse.fr\/?lang=en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nChateau d&#8217;Usse\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chateau d&#8217;Usse EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Die Anf\u00e4nge Die heutige Anlage geht auf eine mittelalterliche Anlage zur\u00fcck, die im Kontext der Auseinandersetzungen zwischen den zwei gro\u00dfen Grafschaften Anjou und Blois gegr\u00fcndet wurde. 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