{"id":274,"date":"2026-05-11T20:22:30","date_gmt":"2026-05-11T18:22:30","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=274"},"modified":"2026-05-15T14:09:23","modified_gmt":"2026-05-15T12:09:23","slug":"chateau-de-lislette","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=274","title":{"rendered":"Ch\u00e2teau de l\u2019Islette"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n .gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-wrap;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nCh\u00e2teau de l\u2019Islette\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/lislette1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/lislette1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/lislette2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/lislette2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/lislette3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/lislette3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nSchon der Name L\u2019Islette deutet auf das Vorhandensein von Wasser hin, das Element in dem sich das Mauerwerk, das Laub und der Himmel spiegeln. Der Name bekommt einen besonderen Sinn, da die Indre das Anwesen durchquert und dem Ganzen eine unvergleichliche Sch\u00f6nheit verleiht. Das von den Armen der Indre umschlossene Ch\u00e2teau de l\u2019Islette war Schauplatz der leidenschaftlichen Liebesaff\u00e4re zwischen Rodin und Camille Claudel. Letztere schuf die Skulptur La Petite Ch\u00e2telaine. Ihr Modell war die Enkelin der damaligen Besitzer des Schlosses.\n\nDieses sch\u00f6ne Renaissanceschloss, das um 1530 fertiggestellt wurde, besteht aus einem langgestreckten rechteckigen Hauptgeb\u00e4ude, das von zwei imposanten zylindrischen T\u00fcrmen flankiert wird und von einem \u00fcberdachten Weg gekr\u00f6nt ist. Der \u201eZiegel- und Steinfl\u00fcgel\u201c, der sich im n\u00f6rdlichen Teil des Schlosses befindet, ist der \u00e4lteste Teil des Geb\u00e4udes und stammt aus dem 16. Jahrhundert. Das Haupteingangstor, eine ehemalige Zugbr\u00fccke, wird von einer fein gemei\u00dfelten Kartusche \u00fcberragt, die das Wappen der Familie Barjot de Ronc\u00e9e zeigt. Im Erdgeschoss des Ostturms findet man die Kapelle mit Wandmalereien und ein mit Lapislazuli gef\u00e4rbtes Gew\u00f6lbe mit einem Sternenmuster.\n\nDie gegen Ende des 16. oder zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstandenen Ausmalungen der Kapelle wurden 2012 restauriert. Der beeindruckendste Raum des Schlosses ist der Gro\u00dfe Saal, auch bekannt als Paulussaal, benannt nach einem Gem\u00e4lde, welches fr\u00fcher den Kamin schm\u00fcckte. Es ist inzwischen verschwunden und wurde durch eine Jungfrau mit Kind ersetzt.\n\nDer Gro\u00dfe Saal, der sich in der Mitte des ersten Stocks befindet, ist 14 Meter lang, 8 Meter breit und 5 Meter hoch und weist eine bemerkenswerte malerische Dekoration aus dem fr\u00fchen 17. Jahrhundert auf Im Jahr 1295 geh\u00f6rt das Lehen Islette dem Vogt der Touraine mit Namen Jean Pannetier. Von 1350 bis 1650 war das Anwesen im Besitz der Familie Maill\u00e9, Angeh\u00f6rigen eines Adelsgeschlechts aus der Touraine. Einer ihrer Vertreter, Ren\u00e9 de Maill\u00e9, gab den Bau des heutigen Schlosses in Auftrag. Wahrscheinlich war es urspr\u00fcnglich eine gew\u00f6hnliche M\u00fchle, zu der jeder Bauer kommen musste, um \u2013 nat\u00fcrlich gegen Geb\u00fchr- seinen Weizen mahlen zu lassen.\n\nDie steinerne Vorhalle, flankiert von zwei quadratischen Pavillons, durch die man das Ch\u00e2teau betritt, tr\u00e4gt die Jahreszahl 1638. Danach ging die Burg an die Familien Tiercelin d\u2019Apelvoisin und Barjot de Ronc\u00e9e \u00fcber. Im Juli 1769 schrieb Beaumarchais aus Rivarennes an seine Frau: \u201eDurch die B\u00e4ume in der Ferne sehe ich den gewundenen Lauf der Indre und ein altes, von T\u00fcrmen flankiertes Schloss, das meiner Nachbarin Mme de Ronc\u00e9e geh\u00f6rt. \u201eAls die Franz\u00f6sische Revolution ausbrach, war ihr Besitzer Charles Tiercelin d\u2019Apelvoisin, Abgeordneter der Generalstaaten von 1789, der 1793 guillotiniert wurde. W\u00e4hrend des neunzehnten Jahrhunderts hatte Islette mehrere Besitzer, darunter Jean-Baptiste Dupuy, der eine Reihe von Renovierungen und Ver\u00e4nderungen im Inneren und \u00c4u\u00dferen des Schlosses in Auftrag gab.\n\nDupuy lie\u00df die Giebel der Fenster im obersten Stockwerk entfernen und die Spitzd\u00e4cher der beiden T\u00fcrme ab\u00e4ndern; der Graben, der das Schloss umgab, wurde zugesch\u00fcttet und mit Kies bedecken (so wurde es zu einer kleinen Insel im Indre, daher der Name Islette). Sein pers\u00f6nliches Wappen findet man \u00fcber dem Kamin des Gro\u00dfen Saals (genannt \u201eGrande Salle\u201c) im ersten Stockwerk. Seine Hauptmotivation bei dieser Arbeit war wohl, diesem historischen Ort seinen ganz pers\u00f6nlichen Stempel aufzudr\u00fccken. Die Geschichte des Ch\u00e2teau ist gepr\u00e4gt von den wiederholten Aufenthalten von Camille Claudel und Auguste Rodin, die das Schloss in den Sommern 1890 bis 1892 mieteten, um dort zu arbeiten und ihre Liebesbeziehung zu leben. L\u2019Islette wurde im November 1946 als historisches Monument eingestuft.\n\nMitte der 1960er Jahre begannen Pierre und Madeleine Michaud, die Eltern der heutigen Besitzer, eine gro\u00dfe Kampagne zur Restaurierung des Ch\u00e2teau. Das Schloss ist erst seit 2010 f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich und ein Besuch beinhaltet eine F\u00fchrung durch das Schloss (ca. 45 Min.), welche die Geschichte des Schlosses vermittelt. Die zu besichtigenden R\u00e4ume sind exquisit eingerichtet, aber was diesen Besuch noch interessanter macht, ist, dass man ein Ch\u00e2teau besichtigt, das f\u00fcr modernes Leben angepasst wurde -es ist ein Familienheim und ein Ort zum Leben. St\u00f6bern Sie in den R\u00e4umen und entdecken Sie die Anlage eines Schlosses des 21.\n\nJahrhunderts, das Geschichte und Moderne verbindet. Auf der S\u00fcdseite des Geb\u00e4udes befindet sich ein formaler Garten mit Rosenbeeten und Zwergweiden. Der Park im englischen Stil, der in den 1830er Jahren angelegt und bepflanzt wurde, beheimatet mehrere hundertj\u00e4hrige B\u00e4ume, eine Allee aus Platanen, amerikanischen Waln\u00fcssen, Linden, Kastanien. Auch eine Population von G\u00e4nsen und Enten f\u00fchlt sich hier zu hause. Auf der linken Seite des Schlosses findet sich auch die alte mit Wein bewachsene M\u00fchle.\n\nHeute beherbergt sie einen kleinen Souvenirladen und ein Caf\u00e9 Rund 14 Hektar, die sich um einen Kilometer Fluss erstrecken, laden zum Flanieren oder zum Tr\u00e4umen ein. Es bieten sich viele M\u00f6glichkeiten der Entspannung: Kanufahrten auf der Indre, Ritter- und Prinzessinnenkost\u00fcme f\u00fcr Kinder, Liegest\u00fchle unter den B\u00e4umen\u2026 Auf dem Anwesen gibt es auch einen H\u00fchnerstall, eine Wiese mit einem Esel, einem Pony und Schafen, einen Spielplatz und einen gesch\u00fctzten Picknickplatz. In der N\u00e4he befindet sich ein Bauernhaus, in das die Eigent\u00fcmer w\u00e4hrend der Touristensaison vor\u00fcbergehend umziehen.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"https:\/\/www.chateaudelislette.fr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nCh\u00e2teau de l\u2019Islette\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ch\u00e2teau de l\u2019Islette EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Schon der Name L\u2019Islette deutet auf das Vorhandensein von Wasser hin, das Element in dem sich das Mauerwerk, das Laub und der Himmel spiegeln. Der Name bekommt einen besonderen Sinn, da die Indre das Anwesen durchquert und dem Ganzen eine unvergleichliche Sch\u00f6nheit verleiht. 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