{"id":266,"date":"2026-05-11T20:21:03","date_gmt":"2026-05-11T18:21:03","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=266"},"modified":"2026-05-15T14:08:41","modified_gmt":"2026-05-15T12:08:41","slug":"fontevraud-labbaye-royale","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=266","title":{"rendered":"Fontevraud L&#8217;Abbaye Royale"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n .gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-wrap;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nFontevraud L&#8217;Abbaye Royale\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud4.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/fontevraud4.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nDie Abbaye royale Notre-Dame de Fontevraud (alte Schreibweise Fontevrault; lat. Abbatia Fontis-Ebraldi), eine k\u00f6nigliche Abtei, war ein gemischtes Kloster, das um das Jahr 1100 von Robert von Arbrissel unter Mitwirkung der Hersendis von Champagne gegr\u00fcndet wurde. Sie liegt in der Gemeinde Fontevraud-l\u2019Abbaye im Anjou in Frankreich, nahe den St\u00e4dten Saumur und Chinon und ist Grablege der Plantagenets. Sie ist seit 1840 als Denkmal (Monument historique) klassifiziert. Kloster Die Abtei von Fontevraud, auch unter dem Namen \u201eKlosterstadt\u201c bekannt, gilt als gr\u00f6\u00dftes kl\u00f6sterliches Geb\u00e4ude Europas.\n\nDas au\u00dfergew\u00f6hnliche architektonische Gesamtwerk wurde auf einem Gel\u00e4nde von 14 Hektar erbaut. Die Konzeption als gemischtes Kloster bestand zun\u00e4chst unter Vorrangstellung der Frauen. Sp\u00e4ter existierten zwei getrennte Kl\u00f6ster nebeneinander, dann schlie\u00dflich vier: \u201eLe Grand-Mo\u00fbtier\u201c war f\u00fcr die Chorschwestern, die sich ganz dem Gebet weihten, und f\u00fcr das Hospital \u201eSaint Beno\u00eet\u201c bestimmt, \u201eLa Madeleine\u201c f\u00fcr die Laienschwestern, die sich ausschlie\u00dflich der Abtei widmeten, \u201eSaint-Lazare\u201c f\u00fcr die Nonnen, die Lepr\u00f6se (Lepra-Kranke) pflegten und \u201eSaint Jean de l\u2019Habit\u201c f\u00fcr M\u00e4nner, Br\u00fcder und Priester, die abseits des Frauenklosters lebten. W\u00e4hrend die Frauen sich innerhalb einer strengen Klausur ausschlie\u00dflich dem Gebet widmen sollten, waren die notwendigen Arbeiten Sache der M\u00e4nner; bei ihnen lebten Kleriker und Laien ohne Trennung zusammen. Robert von Arbrissel, der den Abtstitel ablehnte, stand zun\u00e4chst der gesamten Gemeinschaft als Magister vor.\n\nEr ging stets barfu\u00df und trug Kleider aus grobem Tuch. Die Gemeinschaft von Fontevraud erhielt gewaltigen Zulauf aus allen Volksschichten; vor allem aber suchten versto\u00dfene Ehefrauen, Prostituierte und sogar Auss\u00e4tzige Zuflucht bei Robert von Arbrissel. 1115 setzte Robert P\u00e9tronille de Chemill\u00e9 als \u00c4btissin des Klosters ein. Ihr folgten bis zur Aufl\u00f6sung im Jahr 1792 35 weitere \u00c4btissinnen nach. Die Abtei war exemt, also keinem Bischof, sondern unmittelbar dem Papst unterstellt.\n\nDas Kloster hatte von Anfang an eine starke Verbindung zum Haus Plantagenet, den Grafen von Anjou. Sie f\u00f6rderten dieses Kloster besonders und bestimmten es zu ihrer k\u00f6niglichen Grablege. Eleonore von Aquitanien zog sich im Alter dorthin zur\u00fcck und liegt dort begraben. Das Kloster beherbergt ebenfalls die Gr\u00e4ber ihres zweiten Mannes Heinrich II. von England, des gemeinsamen Sohnes Richard L\u00f6wenherz und der Ehefrau seines j\u00fcngsten Sohnes Johann Ohneland, Isabella von Angoul\u00eame.\n\nDas Kloster wurde im Zuge der franz\u00f6sischen Revolution aufgel\u00f6st. Nachdem im August 1792 die Aufl\u00f6sung und die Ver\u00e4u\u00dferung des Kirchenguts beschlossen worden war, verlie\u00df die letzte \u00c4btissin Julie-Gillette de Pardaillan d\u2019Antin das Kloster am 25. September 1792. Die ehemaligen Klostergeb\u00e4ude sind weitgehend erhalten, auch wenn sie durch die Jahrhunderte in ver\u00e4nderten Stilrichtungen neu erbaut wurden. Hervorzuheben sind das romanische K\u00fcchengeb\u00e4ude sowie der Kreuzgang im Stil der Renaissance aus dem Jahr 1522 mit dem Kapitelsaal und dem Refektorium.\n\nAbteikirche Langhaus: Decke aus Pen\u00adden\u00adtif\u00adkuppeln, vor den Fenstern Laufg\u00e4nge Basilikaler Umgangs\u00adchor mit Triforium Die Abteikirche besteht aus Chor, Langhaus, Kreuzschiff mit Vierungsturm und einer Westfassade mit zwei kleineren, nicht begehbaren T\u00fcrmen. Im Zuge der Restaurierung der Au\u00dfenmauern hat man die romanischen Steinmetzarbeiten, haupts\u00e4chlich bestehend aus Kapitellen und Friesen, an besonders stark verwitterten Stellen durch Neuanfertigungen im romanischen Stil ersetzt, ohne jedoch die alte Substanz vollkommen zu ersetzen. Auch der heutige Zustand des Innenraumes ist das Ergebnis einer gr\u00fcndlichen Restaurierung. Bereits w\u00e4hrend der Franz\u00f6sischen Revolution kam es zu Besch\u00e4digungen an dem Kirchengeb\u00e4ude. Unter Napoleon wurde das Kloster \u2013 wie auch der Mont-Saint-Michel \u2013 zu einem Gef\u00e4ngnis und blieb dies bis 1963.\n\nIn die Kirche wurden ab 1821 vier Decken eingezogen und Werkst\u00e4tten und Schlafs\u00e4le eingerichtet; diese Arbeiten f\u00fchrten zur Zerst\u00f6rung der Kuppeln und der Vergr\u00f6\u00dferung der Glasfenster im Norden, was im Zuge der Restaurierung r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht wurde. Abgesehen von den spitzbogigen Querhausfenstern geh\u00f6rt die Kirche der Romanik an. Der Chor wurde zwischen 1106 und 1117 unter der Leitung der Priorin Hersendis von Champagne erbaut, die Weihe nahm 1119 Papst Calixt II. vor. In seiner Schlichtheit \u00e4hnelt er romanischen Kirchen der Loiregegend.\n\nEr beherbergt das Kenotaph des Klostergr\u00fcnders Robert von Arbrissel, dessen asketischer Geist das Bauwerk pr\u00e4gte. Der Chor hat einen \u00e4hnlichen S\u00e4ulenumgang wie derjenige von Notre Dame la Grande in Poitiers, aber eine ausgepr\u00e4gtere vertikale Gliederung. Dort hat der Umgang ein angedeutetes Kreuzgratgew\u00f6lbe mit Anschl\u00fcssen der Kapellen, und Tonne und Halbkuppel des Binnenchors beginnen nahe \u00fcber der Arkade. In Fontevraud liegt das Tonnengew\u00f6lbe des Umgangs \u00fcber den Scheiteln der Kapellenanschl\u00fcsse, und es hat Gurtb\u00f6gen. Im Binnenchor gibt es oberhalb der Arkade ein Triforium und Obergaden.\n\nDie Tonnengew\u00f6lbe des Querhauses sind typisch f\u00fcr die Romanik S\u00fcdwestfrankreichs. Zu dem basilikalen Chor h\u00e4tte eigentlich ein basilikales Langhaus gepasst. Stattdessen entschied man sich f\u00fcr ein einschiffiges Langhaus, errichtet ab 1125, mit einem Gew\u00f6lbe aus vier Pendentifkuppeln. Diese Bauweise findet sich in S\u00fcdwestfrankreich in mehreren Kirchen und wird auf byzantinische Vorbilder zur\u00fcckgef\u00fchrt. Als das Kirchenschiff 1160 vollendet wurde, war die Stilentwicklung schon weiter gegangen; die Kathedrale von Angers, errichtet ab 1148, hat bei \u00e4hnlichem Grundriss statt der ungegliederten Kuppeln schon domikale Rippengew\u00f6lbe und gilt daher als der erste gro\u00dfe Bau der Angevinischen Gotik.\n\nZum Abfangen des Seitenschubs sind die W\u00e4nde zweischalig (hier nicht im Sinne von W\u00e4rmed\u00e4mmung) aufgebaut; der Fensterwand sind Wandpfeiler vorgelagert, die von einem Laufgang durchbrochen werden. Diese Bauweise findet sich auch in romanischen Basiliken der Normandie und in zahlreichen fr\u00fchgotischen Kirchen au\u00dferhalb Frankreichs. Jedem Wandpfeiler sind auf drei Seiten paarige Doppeldienste oder Halbs\u00e4ulen vorgelegt. Diese Pfeilerform l\u00e4sst sich als spezielle Variante des Kreuzpfeilers verstehen. Die Kapitelle geh\u00f6ren sowohl in der Wahl ihrer Themen als auch in ihrer Ausf\u00fchrung der Sp\u00e4tromanik des s\u00fcdwestlichen Frankreich an, zu finden beispielsweise in der Kathedrale von Angoul\u00eame, sowie St-Eutrope und der Abbaye aux Dames in Saintes.\n\nGrabplastiken Grabmal von Eleonore von Aquitanien und Heinrich II. von England Grabmal von Isabel von Angoul\u00eame und Richard L\u00f6wenherz An zentraler Stelle des Langhauses vor dem Eingang zum Chor liegen Heinrich II. von England und Eleonore von Aquitanien in der oberen Reihe, darunter Richard L\u00f6wenherz und Isabella von Angoul\u00eame, die Gemahlin von Johann Ohneland, deren Grabmal als einziges aus Holz geschnitzt wurde, begraben. Die anderen drei sind Plastiken aus Kalktuff, die ungef\u00e4hr zu der Zeit gemei\u00dfelt wurden, als die Betreffenden gestorben sind, also zu Beginn des 13. Jahrhunderts (zwischen 1200 und 1256).\n\nSie geh\u00f6ren mit zu den fr\u00fchesten Grabplastiken, bei denen die Verstorbenen als Liegende, als Gisants dargestellt sind. Diese Grablege des englischen K\u00f6nigshauses der Plantagenet geh\u00f6rt zu den bedeutendsten der europ\u00e4ischen Geschichte und steht in einer Linie mit der der salischen Kaiser in Speyer, der staufischen K\u00f6nige in der Capella Palatina in Palermo, der franz\u00f6sischen K\u00f6nige in St. Denis und der anderen englischen K\u00f6nige in Westminster Abbey. Die Grabgestalten sind s\u00e4mtlich in idealisierter Form dargestellt. So ist beispielsweise Eleonore von Aquitanien nicht als 82-j\u00e4hrige Greisin zum Lebensende dargestellt, sondern in der Bl\u00fcte ihrer Jahre.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"https:\/\/www.loiretal-atlantik.com\/nach-meinen-wunschen\/absolut-unumgangliche-highlights\/die-geheimnisse-der-abtei-fontevraud\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nFontevraud L&#8217;Abbaye Royale\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fontevraud L&#8217;Abbaye Royale EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Die Abbaye royale Notre-Dame de Fontevraud (alte Schreibweise Fontevrault; lat. Abbatia Fontis-Ebraldi), eine k\u00f6nigliche Abtei, war ein gemischtes Kloster, das um das Jahr 1100 von Robert von Arbrissel unter Mitwirkung der Hersendis von Champagne gegr\u00fcndet wurde. 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