{"id":256,"date":"2026-05-11T20:18:27","date_gmt":"2026-05-11T18:18:27","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=256"},"modified":"2026-05-15T14:11:39","modified_gmt":"2026-05-15T12:11:39","slug":"chateau-angers","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=256","title":{"rendered":"Chateau Angers"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n .gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-wrap;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nChateau Angers\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/angers1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/angers1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/angers2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/angers2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/angers3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/angers3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nDas Schloss K\u00f6nig Ludwigs IX. Schon in r\u00f6mischen Zeiten stand auf dem schroffen Felsen \u00fcber dem Maine-Tal eine Festung. Auch die Grafen von Anjou errichteten wegen der strategischen Vorteile hier ihre Residenz. Nachdem Ende des 12. Jahrhunderts das Anjou zum K\u00f6nigreich Frankreich gekommen war, entwickelte sich Angers zu einer regionalen Hauptstadt.\n\nAnfang des 13. Jahrhunderts begann der Herzog der Bretagne, Pierre de Dreux, die Autorit\u00e4t Ludwigs IX., des Heiligen, anzufechten und eroberte die Stadt, die aber bald wieder an die Krone zur\u00fcckfiel. In der Folge versuchte der K\u00f6nig, Angers zu einer Bastion zu machen, die den Bretonen trotzen konnte. Dazu errichtete er um 1230, angeregt von der Regentin Blanka von Kastilien, um den ehemaligen Grafenpalast herum die gewaltige Zitadelle als Lager f\u00fcr die k\u00f6niglichen Armeen. Da es jedoch zu keiner kriegerischen Auseinandersetzung mit den Nachbarn kam, umschlossen die gewaltigen Mauern schlie\u00dflich ein Areal, das vornehmlich sp\u00e4ter erbauten Pal\u00e4sten Platz bot.\n\n1246 \u00fcbertrug Ludwig das Bauwerk samt Grafschaft an seinen Bruder Karl. Nach au\u00dfen imponiert die Feste Ludwigs des Heiligen durch die Wucht ihrer 17 T\u00fcrme und ihrer Wehrmauer. Im Inneren der Festung \u00fcberrascht das Schloss durch elegante Geb\u00e4ude und Gartenanlagen. Die Festung nimmt ein Areal von \u00fcber 20 000 m\u00b2 ein. Die T\u00fcrme aus dunklem Schiefer und hellem Tuffstein sind 30 Meter hoch und auf drei oder vier Etagen mit Schie\u00dfscharten best\u00fcckt.\n\nF\u00fcr das gro\u00dfe k\u00f6nigliche Schloss waren traditionell zwei Schlosstore vorgesehen, eines zur Stadt hin, und die Porte des Champs, die aus der Stadt hinaus f\u00fchrt; heute besteht aber nur noch die Porte de la Ville. Gesichert waren die Tore mit doppelten Fallgattern. \u00dcber den Toren befinden sich Mordl\u00f6cher bzw. Pechnasen. Das Schloss der Herz\u00f6ge von Anjou Ch\u00e2telet \u2013 Eingang zum herrschaftlichen Wohnbereich K\u00f6niglicher Wohntrakt mit angrenzender Kapelle Mit Philipp VI.\n\nals K\u00f6nig von Frankreich gelangte 1328 die Linie Valois auf den Thron, und zugleich wurde das Anjou wieder mit der Krone vereinigt. K\u00f6nig Johann II. erhob es zu einem Herzogtum und gab es seinem zweiten Sohn, der als Ludwig I. 1382 K\u00f6nig von Neapel und Stammvater des vierten Hauses Anjou wurde. Das Herzogtum geh\u00f6rte nun den K\u00f6nigen von Neapel, bis es 1480 nach dem Tod Ren\u00e9s II.\n\nvon Ludwig XI. faktisch in Besitz genommen und f\u00fcr immer mit der franz\u00f6sischen Krone vereinigt wurde. Nach dem Frieden von Br\u00e9tigny hatte Frankreich 1365 die Pest sowie den Krieg \u00fcberstanden, und in der Zeit von Karl V. setzte ein erstaunlicher Wirtschaftsaufschwung ein. In der Folge lie\u00dfen die F\u00fcrsten eine neue Kunst und Architektur erbl\u00fchen, die im Bau etlicher neuer Schl\u00f6sser gipfelte.\n\nIm Schloss Angers entwickelte sich in dieser Zeit unter den argevinischen Herz\u00f6gen Ludwig I. und Ludwig II. sowie K\u00f6nig Ren\u00e9 ein schillerndes h\u00f6fisches Leben. Zahlreiche Aufenthalte in Neapel beeinflussten sowohl Lebensart als auch die k\u00fcnstlerische sowie architektonische Gestaltung. Das mit malerischen, von spitzen D\u00e4chern gekr\u00f6nten Eckt\u00fcrmchen gestaltete Ch\u00e2telet stammt aus der Zeit Ren\u00e9s und bildet das Eingangsportal zum herrschaftlichen Wohnsitz.\n\nIm Innenhof finden sich der von Ludwig II. und seiner Gemahlin Jolanthe von Arag\u00f3n errichtete k\u00f6nigliche Wohntrakt und die Kapelle. Das k\u00f6nigliche Wohnhaus ist das einzige \u00dcberbleibsel der im 14. Jahrhundert errichteten Wohngeb\u00e4ude. Die einschiffige Kapelle stammt aus der Zeit um 1410 und zeichnet sich durch die Raumweite und das Anjou-Gew\u00f6lbe aus.\n\nAn das k\u00f6nigliche Wohnhaus lie\u00df Ren\u00e9 von Anjou 1450 eine Galerie anbauen, deren Fassade von drei Strebepfeilern untergliedert und von Stabwerkfenstern durchbrochen wurde. Ren\u00e9 konnte so vom Fenster aus den Festen im Hof beiwohnen. Vom gro\u00dfen Saal des gr\u00e4flichen Palastes ist im hinteren Teil des Innenhofs noch eine Mauer vorhanden. Der mehr als 1000 Jahre alte Saal stellte den Kern des Bauwerkes dar, das vom 9. bis 11.\n\nJahrhundert die Residenz der Grafen von Anjou war. Sp\u00e4ter wurde der Saal wiederholt dem Geschmack der jeweiligen Epoche angepasst. Die gro\u00dfe Mauer mit den vier gro\u00dfen sechsteiligen Fenstern l\u00e4sst die Pracht, den der Saal zur Zeit der Herz\u00f6ge von Anjou ausgestrahlt haben muss, nur erahnen. Im Mittelalter war ein \u201egro\u00dfer Saal\u201c ein bevorzugter Ort f\u00fcr offizielle Veranstaltungen des F\u00fcrsten oder Lehnsherrn. Er diente je nach Bedarf als Bankett-, Gerichts-, Versammlungs- oder Ballsaal.\n\nEr wurde durch einen 5,40 Meter breiten offenen Kamin, der sich an der linken Stirnwand befindet, beheizt. Vor dem Hintergrund der Religionskriege und der Autonomiebestrebungen der Stadt r\u00fcckte Ende des 16. Jahrhunderts der Verteidigungszweck der Anlage wieder in den Vordergrund. Auf Befehl Heinrichs III. wurden die D\u00e4cher von den T\u00fcrmen entfernt, um als Stellungen f\u00fcr moderne Artillerie zu dienen.\n\nAuch trug man f\u00fcr den Fall eines Angriffs die W\u00e4lle ab. Galerie der Apokalypse \u2192 Hauptartikel: Apokalypse (Wandteppich) Bildteppiche in der Galerie der Apokalypse Ein besonderes Kunstwerk wird im Schloss in der zwischen 1952 und 1954 anstelle der verschwundenen Geb\u00e4ude errichteten Galerie der Apokalypse ausgestellt. Der Bildteppich illustriert das letzte Buch der Bibel, das von Johannes am Ende des 1. Jahrhunderts geschrieben wurde. Der Zyklus wurde 1375 von Ludwig I., Herzog von Anjou, in Auftrag gegeben und vermutlich 1382 fertiggestellt.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"https:\/\/www.chateau-angers.fr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nChateau Angers\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chateau Angers EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Das Schloss K\u00f6nig Ludwigs IX. Schon in r\u00f6mischen Zeiten stand auf dem schroffen Felsen \u00fcber dem Maine-Tal eine Festung. Auch die Grafen von Anjou errichteten wegen der strategischen Vorteile hier ihre Residenz. Nachdem Ende des 12. Jahrhunderts das Anjou zum K\u00f6nigreich Frankreich gekommen war, entwickelte sich Angers zu einer regionalen Hauptstadt. 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