{"id":221,"date":"2026-05-11T10:39:11","date_gmt":"2026-05-11T08:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=221"},"modified":"2026-05-11T10:39:11","modified_gmt":"2026-05-11T08:39:11","slug":"chateau-de-talcy","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=221","title":{"rendered":"Ch\u00e2teau de Talcy"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr 1fr 1fr;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\n}\n\n.gallery-image{\nwidth:100%;\nheight:260px;\nobject-fit:cover;\ndisplay:block;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:280px 1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-wrap;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nCh\u00e2teau de Talcy\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Talcy1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Talcy2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/Talcy3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n<div class=\"left-column\">\n\n<div class=\"special-block\">\n<strong>Renaissancearchitektur<\/strong><br>Die Anlage z\u00e4hlt zu den bedeutenden Renaissancebauten ihrer Region.<br><br><strong>Historische Bedeutung<\/strong><br>Das Schloss spielte \u00fcber Jahrhunderte eine wichtige politische oder kulturelle Rolle.<br><br><strong>Gartenanlagen<\/strong><br>Historische Gartenbereiche pr\u00e4gen das Gesamtbild der Anlage.\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nEigent\u00fcmer und Bewohner Die Urspr\u00fcnge des heutigen Schlosses gehen bis in das 13. Jahrhundert zur\u00fcck, als Talcy eine Seigneurie war. 1221 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt, geh\u00f6rte die Dom\u00e4ne zu jener Zeit der aus Beaugency stammenden Familie St. Lazare. 1466 erwarb der aus Paris kommende Anwalt Pierre Simon den Besitz und vererbte ihn an seinen Sohn Jean, \u00fcber den er an Pierres Enkel Philippe kam.\n\nAls Philippe ohne m\u00e4nnliche Nachkommen starb, ging Talcy an dessen Bruder Jean, der conseiller clerc im Parlement de Paris war und sp\u00e4ter Bischof von Paris wurde. Nach seinem Tod 1502 kamen das Schloss und die Seigneurie an Jeans Schwester Marie, die sie am 8. November 1517 an Bernard Salviati verkaufte. Der Florentiner Kaufmann und Bankier stand im Dienste Franz\u2019 I. und war durch Heirat ein Verwandter der Katharina von Medici.\n\nDurch Umbauten und Erweiterungen gab er dem Schloss seine heutige \u00e4u\u00dfere Gestalt. Bernard und seine Frau Madeleine de La Tour d\u2019Auvergne hatten eine Tochter namens Cassandre, der Pierre de Ronsard anl\u00e4sslich eines Balls am 25. April 1545 im Schloss Blois begegnete und in die er sich verliebte. 1552 ver\u00f6ffentlichte Ronsard eine Gedichtsammlung mit dem Titel Amours de Cassandre, obwohl die Angebetete sein Werben nicht erh\u00f6rte und einen anderen Mann heiratete. Cassandres Bruder Jean wurde nach dem Tod des Vaters neuer Schlossherr.\n\nSeine gutaussehende Tochter Diane, die er gemeinsam mit seiner Frau Jacquette Malon de Bercy hatte, war die zweite Frau der Familie, die einem franz\u00f6sischen Schriftsteller den Kopf verdrehte. In diesem Fall war es der junge Th\u00e9odore Agrippa d\u2019Aubign\u00e9, welcher der sch\u00f6nen Salviati-Tochter seine erste Gedichtsammlung Le Printemps widmete. Zur Zeit Jeans spielte das Schloss Talcy f\u00fcr wenige Tage auch eine wichtige Rolle in der franz\u00f6sischen Geschichte, denn dort trafen sich am 28. und 29. Juni 1562 die Regentin Katharina von Medici und ihr noch unm\u00fcndiger Sohn Karl IX.\n\nmit Vertretern der Hugenotten wie Antoine de Bourbon und Louis I. de Bourbon zur sogenannten Konferenz von Talcy. W\u00e4hrend dieses Treffens versuchten die beiden Parteien, den Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Hugenotten im franz\u00f6sischen K\u00f6nigreich ein Ende zu bereiten, hatten aber keinen Erfolg. Dianes Bruder Forese wurde nach dem Tod des Vaters neuer Herr von Talcy und heiratete Isabelle Sardini, die Tochter des Schlossherrn von Chaumont, Scipione Sardini. Ihre gemeinsame Tochter, die wie ihre Mutter Isabelle hie\u00df, lie\u00df seit langer Zeit als erste wieder einige baulichen Ver\u00e4nderungen am Schloss durchf\u00fchren.\n\nNoch bis 1668 blieb die Anlage im Besitz der Salviatis, dann erwarb sie Antoine de Preuilly, der sie aber bereits 1674 an Blanchard de St. Martin weiterverkaufte. \u00dcber dessen Erben kam Talcy an J\u00e9r\u00e9mie Burgeat, der einer Familie k\u00f6niglicher Offiziere entstammte, die um 1720 in den Adelsstand erhoben wurde. Drei Generationen der Familie Burgeat besa\u00dfen das Schloss, ehe es 1780 an Elisabeth Gastebois, eine Bankierswitwe, verkauft wurde. Durch die Heirat ihrer Enkelin Marie-Madeleine Pierrette Vincens mit Philipp Albert Stapfer kamen die Geb\u00e4ude 1834 an diese Schweizer Familie von Bankiers und Diplomaten.\n\nSp\u00e4ter lebte auch ihr Sohn Albert Stapfer mit seiner Familie auf dem Schlossanwesen. Nach dem Tod der letzten Schlossbewohnerin wurden 1931 die Schlossbibliothek und das Archiv von Talcy versteigert und das Anwesen von den Erben am 16. Februar 1932 an den franz\u00f6sischen Staat verkauft. Im Kaufvertrag hielt man fest, dass die erhaltenen M\u00f6bel, Tapeten und Tapisserien nicht aus dem Schloss entfernt werden durften. Dieser Vertragsklausel verdankt die Anlage ihre au\u00dfergew\u00f6hnlich vollst\u00e4ndige Inneneinrichtung.\n\nBaugeschichte \u00c4ltester Teil der Schlossanlage ist der heutige Donjon. Nach dem Erwerb Talcys durch Bernard Salviati erhielt dieser am 12. September 1520 vom Erzbischof von Toulouse, Jean d\u02bcOrl\u00e9ans-Longueville, die Erlaubnis, ein festes Haus zu bauen und es mit Mauern, Gr\u00e4ben, T\u00fcrmen, Schie\u00dfscharten und sonstigen wehrhaften Elementen auszustatten. Als Bedingungen f\u00fcr diese Erlaubnis nannte der Erzbischof, der als Seigneur von Beaugency Feudalherr Talcys war, dass Bernard sich weder Burgherr nannte noch eine eigene Leibgarde aufstellte. Aber der neue Herr Talcys machte von der Erlaubnis zur Befestigung keinen echten Gebrauch, denn das Schloss besa\u00df zum Beispiel nie einen Graben und damit auch keine Zugbr\u00fccke.\n\nUnd selbst die architektonischen Elemente, die augenscheinlich wehrhaft waren, hatten keine echte Wehrfunktion mehr, sondern waren mehr dekorativer Art. Obwohl Salviati Italiener war, lie\u00df er ab 1520 kein Schloss im Stil der italienischen Renaissance errichten, wie sie allerorten im Loiretal zu jener Zeit \u00fcblich waren, sondern baute ein n\u00fcchternes Landschloss in der Schlichtheit franz\u00f6sischer Architekturtradition. M\u00f6glicherweise nutzte er dabei schon vorhandene, \u00e4ltere Bausubstanz eines durch die Familie Simon 1480 errichteten Torbaus. Neu hinzu kamen jedoch der heutige S\u00fcdfl\u00fcgel und ein erster Teil des Ostfl\u00fcgels. Kurz nach deren Fertigstellung folgte der Bau des zweiten, n\u00f6rdlichen Teils des Ostfl\u00fcgels.\n\nDieser Fl\u00fcgel wurde 1638 durch Isabelle Salviati ver\u00e4ndert. Sie lie\u00df die heutigen Ochsenaugen ausbrechen und Lukarnen mit Volutengiebel im Dachgeschoss errichten. Auch im Inneren lie\u00df sie in der Zeit zwischen 1633 und 1643 Umbauten vornehmen. So wurde unter anderem der Gardensaal umgestaltet und das Esszimmer mit einer neuen T\u00e4felung ausgestattet. Au\u00dferdem stammen mehrere Kamine des Schlosses aus jener Zeit, zum Beispiel derjenige des Gro\u00dfen Salons.\n\nErneute Ver\u00e4nderungen fanden erst wieder w\u00e4hrend des 18. Jahrhunderts unter der Familie Burgeat statt. Sie lie\u00df die alten Schlossgeb\u00e4ude mit einigem Komfort ausstatten und gab den G\u00e4rten ihr heutiges, barockes Aussehen, indem sie den Nutzgarten neu bepflanzen lie\u00df. Au\u00dferdem legte sie einen Fischteich an und errichtete eine Orangerie. 1835 ging es mit dem Schloss wirtschaftlich bergab, was sich in Umgestaltungen des Parks bemerkbar machte.\n\n78 Hektar seiner Fl\u00e4che wurde durch Rodung zu landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen f\u00fcr den P\u00e4chter der Geb\u00e4ude im Wirtschaftshof umfunktioniert. Der allm\u00e4hlich verwahrloste Garten wird seit 1996 wiederhergestellt. Die letzten Bauarbeiten am Schloss fanden ab 2005 statt und dauerten ein Jahr. Sie dienten der Restaurierung einiger R\u00e4ume und ihrer Ausstattung.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"https:\/\/www.chateau-talcy.fr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nCh\u00e2teau de Talcy\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ch\u00e2teau de Talcy RenaissancearchitekturDie Anlage z\u00e4hlt zu den bedeutenden Renaissancebauten ihrer Region. Historische BedeutungDas Schloss spielte \u00fcber Jahrhunderte eine wichtige politische oder kulturelle Rolle. GartenanlagenHistorische Gartenbereiche pr\u00e4gen das Gesamtbild der Anlage. EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Eigent\u00fcmer und Bewohner Die Urspr\u00fcnge des heutigen Schlosses gehen bis in das 13. 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