{"id":171,"date":"2026-05-10T14:15:05","date_gmt":"2026-05-10T12:15:05","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=171"},"modified":"2026-05-15T14:29:26","modified_gmt":"2026-05-15T12:29:26","slug":"hohkoenigsburg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=171","title":{"rendered":"Chateau Hohk\u00f6nigsburg"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-line;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nChateau Hohk\u00f6nigsburg\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/hohk\u00f6nigsburg1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/hohk\u00f6nigsburg1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/hohk\u00f6nigsburg2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/hohk\u00f6nigsburg2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/hohk\u00f6nigsburg3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/hohk\u00f6nigsburg3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nAllerdings sollte man wissen: Das Innere ist nur sp\u00e4rlich m\u00f6bliert und wirkt an vielen Stellen recht leer. Trotz dieser Schlichtheit bleibt Chambord ein faszinierendes Bauwerk \u2013 beeindruckend und sehenswert, auch wenn es f\u00fcr mich pers\u00f6nlich nicht das sch\u00f6nste aller Schl\u00f6sser ist.\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nMittelalter Der Stophanberch (Staufenberg), auf welchem die Burg liegt, wird bereits 774 (als Schenkung Karls des Gro\u00dfen) und 854 beurkundet und befand sich urspr\u00fcnglich im Besitz der Abtei Saint Denis. Die Burg wurde in der ersten H\u00e4lfte des 12. Jahrhunderts als staufische Reichsburg erbaut und 1147 als Castrum Estufin erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. Von der Burg aus konnten die Orte und Handelswege in diesem Teil des Oberrheingrabens beherrscht werden. 1147 tauchte erstmals der Name Burg Staufen auf, die von Herzog Friedrich II., dem Vater des deutschen K\u00f6nigs Friedrich Barbarossa, gegr\u00fcndet worden sein soll.\n\nAus staufischer Zeit sind unter anderem eine vermauerte Fensterarkade und ein L\u00f6wenrelief erhalten. Ab 1192 wurde der Name Kinzburg (K\u00f6nigsburg) verwendet. Im 13. Jahrhundert wurde der Herzog von Lothringen Eigent\u00fcmer der Burg, der sie als Lehen den Grafen von Werd gab. 1359 verkauften die Grafen von Oettingen die Burg an den Bischof von Stra\u00dfburg.\n\n1454 eroberte der pf\u00e4lzische Kurf\u00fcrst Friedrich der Siegreiche die Burg, 1462 wurde sie wegen Raubritterei zerst\u00f6rt. 1479 gab Kaiser Friedrich III. die Burg als Lehnsgut an den Schweizer Grafen Oswald von Thierstein (\u2020 1488) und dessen Bruder Wilhelm. Niedergang in der Neuzeit 1517 starben die Grafen von Thierstein aus; deshalb fiel die Burg an Kaiser Maximilian I. und somit an die Habsburger zur\u00fcck.\n\nW\u00e4hrend des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges wurde sie 52 Tage von den Schweden belagert, am 7. September 1633 erobert und in Brand gesetzt. Zwischen 1648 und 1865 hatte die Ruine verschiedene Eigent\u00fcmer. 1865 wurde sie Eigentum der Stadt Schlettstadt. In der Romantik wurde die Ruine wiederentdeckt.\n\nChristian Moritz Engelhardt beschrieb sie in seinen Reiseskizzen durch die Vogesen (1821). Ludwig Adolf Spach, der Pr\u00e4sident der Gesellschaft zur Erhaltung der historischen Monumente des Elsass, schlug schon eine Restaurierung vor. Ansicht von Schlettstadt mit der Hohk\u00f6nigsburg, vor 1550;Holzschnitt aus dem ehemaligen Wolf-Dietrich-Klebeband St\u00e4dtebilder Ansicht von Schlettstadt mit der Hohk\u00f6nigsburg, vor 1550; Holzschnitt aus dem ehemaligen Wolf-Dietrich-Klebeband St\u00e4dtebilder Hohk\u00f6nigsburg nach dem Brand 1633 Hohk\u00f6nigsburg nach dem Brand 1633 Neuaufbau 1901 bis 1908 Hofzug Kaiser Wilhelms II. vor der Hohk\u00f6nigsburg (Fotomontage) Infolge des Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieges wurde das Elsass, das zwischenzeitlich zu Frankreich geh\u00f6rt hatte, 1871 an das Deutsche Reich abgetreten. Im Jahre 1899 schenkte die Stadt Schlettstadt die Burg Kaiser Wilhelm II., der sie in den Jahren 1901\u20131908 durch den Bremer Architekten, Denkmalpfleger und Burgenforscher Bodo Ebhardt restaurieren lie\u00df.\n\nDie Wiederherstellung erfolgte auf Grundlage von denkmalpflegerischen Befunden im ann\u00e4hernden Zustand des 15. Jahrhunderts. Der Bau kostete \u00fcber zwei Millionen Mark, die zum gro\u00dfen Teil von Elsass-Lothringen bezahlt werden musste. Der Kaiser selbst finanzierte die ersten Arbeiten mit 100.000 Mark aus seiner Privatschatulle. Die Arbeiten wurden mit modernsten Mitteln durchgef\u00fchrt.\n\nVom Steinbruch zur Ruine wurde die ca. 2 km lange Feldbahn der Hohk\u00f6nigsburg gebaut. Eine Dampfmaschine trieb einen Generator an, der elektrischen Strom f\u00fcr die Beleuchtung und zwei elektrische Kr\u00e4ne erzeugte. Am 13. Mai 1908 fand im Rahmen einer gro\u00dfen Feier mit festlicher Musik und historischen Kost\u00fcmen bei Regenwetter die Einweihung statt.\n\nViktoria Luise von Preu\u00dfen, die Tochter Kaiser Wilhelms II., schilderte von dieser in ihren Lebenserinnerungen: \u201eDie Hohk\u00f6nigsburg, an der zahlreiche Erinnerungen deutscher Geschichte haften, war meinem Vater bei einem Besuch von Schlettstadt vom B\u00fcrgermeister als Geschenk geboten worden. Er hatte es angenommen und eine umfassende Restaurierung in die Wege geleitet. Rund zehn Jahre danach standen wir dann an einem Maitag zur Einweihung an der m\u00e4chtigen Burg. Unser Blick glitt \u00fcber die weite Ebene des Rheintals, hin\u00fcber zu den langgestreckten H\u00f6hen des Schwarzwaldes und bis zu der in der Ferne schimmernden Alpenkette. In seiner Ansprache wies mein Vater auf die ereignisreiche Vergangenheit hin: \u201aDie Geschichte nennt uns eine ganze Reihe von Namen aus erlauchten F\u00fcrstenh\u00e4usern und edlen Geschlechtern als Eigent\u00fcmer, Pfandbesitzer und Lehenstr\u00e4ger, zuv\u00f6rderst die Kaiser aus dem Hause Hohenstaufen und dem Hause Habsburg, dann die Herz\u00f6ge von Lothringen und Unterelsa\u00df, die Landgrafen von Werd, die Herren von Rathsamhausen, von Oettingen und von Berckheim, die Grafen von Thierstein, deren gro\u00dfartiger Bau nun wieder erstanden ist, die Ritter von Sickingen, deren Einzug in die Burg uns heute so trefflich vorgef\u00fchrt ist, und die Freiherren von Bollweiler und Fugger.\n\nNun ist die Burg wieder Eigentum des Deutschen Kaisers geworden.\u2018 Dann sagte er: \u201aM\u00f6ge die Hohk\u00f6nigsburg hier im Westen des Reiches, wie die Marienburg im Osten, als ein Wahrzeichen deutscher Kultur und Macht bis in die fernsten Zeiten erhalten bleiben.\u2018\u201c Zwei Jahre sp\u00e4ter wurden an der Grenze zu Polen das Residenzschloss Posen sowie im Norden Deutschlands, nahe der Grenze zu D\u00e4nemark, die nach dem symboltr\u00e4chtigen Vorbild der Marienburg geschaffene Marineschule M\u00fcrwik, das sogenannte Rote Schloss am Meer, vom Kaiser eingeweiht. Der els\u00e4ssische K\u00fcnstler Jean-Jacques Waltz, der als frankophiler Els\u00e4sser kein Freund der deutschen Vereinnahmung der els\u00e4ssischen Geschichte war, ver\u00f6ffentlichte kurze Zeit nach der Einweihung der Hohk\u00f6nigsburg eine Serie von Bildern Die Hohk\u00f6nigsburg im Wasgenwald und ihre Einweihung, die sich \u00fcber den deutscht\u00fcmelnden Pomp lustig machte, die Texte dazu soll ein Prof. Knatschke (Waltz selbst) verfasst haben. Nach dem Ersten Weltkrieg bis heute Seit 1919 ist die Hohk\u00f6nigsburg Eigentum des franz\u00f6sischen Staates, seit Januar 2007 geh\u00f6rt es zum D\u00e9partement Bas-Rhin. Heute gilt sie als die bedeutendste Burg der Region und ist das einzige im Elsass gelegene franz\u00f6sische Nationaldenkmal (Monument national).\n\nMit j\u00e4hrlich etwa 500.000 Besuchern ist die Hohk\u00f6nigsburg die meistbesuchte Burg im Elsass und eine der beliebtesten Sehensw\u00fcrdigkeiten in Frankreich.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nChateau Hohk\u00f6nigsburg\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chateau Hohk\u00f6nigsburg EINDR\u00dcCKE Allerdings sollte man wissen: Das Innere ist nur sp\u00e4rlich m\u00f6bliert und wirkt an vielen Stellen recht leer. 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