{"id":165,"date":"2026-05-10T13:13:28","date_gmt":"2026-05-10T11:13:28","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=165"},"modified":"2026-05-15T14:32:16","modified_gmt":"2026-05-15T12:32:16","slug":"165-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=165","title":{"rendered":"G\u00e4rten des Monet"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-line;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nG\u00e4rten des Monet\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/monet1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/monet1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/monet2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/monet2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/monet3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/monet3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nDie zwei G\u00e4rten Der Garten von Claude Monet besteht aus zwei Teilen: einem Blumengarten namens Clos Normand, der vor dem Haus liegt, und einem japanisch inspirierten Wassergarten auf der anderen Stra\u00dfenseite. Die beiden Teile von Monets Garten kontrastieren und erg\u00e4nzen einander. Claude Monets Haus und Garten in Giverny im Fr\u00fchling Claude Monets Haus und Garten in Giverny im Fr\u00fchling &#8211; Giverny Foto von Ariane Cauderlier Der Clos Normand Als sich Monet und seine Familie 1883 in Giverny niederlie\u00dfen, war das St\u00fcck Land, das sanft vom Haus zur Stra\u00dfe abfiel, mit einem Obstgarten bepflanzt und von hohen Steinmauern umgeben. Eine Hauptallee, die mit Kiefern ges\u00e4umt war, teilte das Anwesen in zwei Teile auf. Monet lie\u00df die Kiefern schneiden und hielt nur die beiden Eiben, die dem Haus am n\u00e4chsten waren, um seiner Frau Alice zu gefallen.\n\nAus diesem Clos Normand von etwa einem Hektar, machte Monet einen Garten voller Perspektiven, Symmetrien und Farben. Das Land ist in regelm\u00e4ssigen Blumenbeete unterteilt, wo Blumenb\u00fcschel unterschiedlicher H\u00f6he Volumen schaffen. Obstb\u00e4ume oder Zierb\u00e4ume dominieren die Kletterrosen, die langstieligen Stockrosen und die farbigen Beete von j\u00e4hrlichen Blumen. Monet mischte die einfachsten Blumenwie G\u00e4nsebl\u00fcmchen und Mohnblumen mit den seltensten Sorten. Was ihm wichtig war waren die Farben.\n\nDie Hauptallee ist mit eisernen B\u00f6gen bedeckt, auf denen die Rosen wachsen. Andere Rosenb\u00e4ume bedecken die Pergola am Haus entlang. Am Ende des Sommers dringen Kapuzinerkressen \u00fcber den Kies der Hauptallee ein und bilden dort einen Blumenfluss. Claude Monet mochte keine organisierten oder eingeschr\u00e4nkten G\u00e4rten. Er kombinierte die Bl\u00fcten nach ihren Farben und liesst sie frei wachsen.\n\nMit den Jahren entwickelte er eine Leidenschaft f\u00fcr die Botanik und tauschte Pflanzen mit seinen Freunden Clemenceau und Caillebotte aus. Immer auf der Suche nach seltenen Sorten kaufte er junge Pflanzen mit gro\u00dfem Aufwand. &#8222;Mein ganzes Geld geht in meinen Garten&#8220;, sagte er. Aber auch: &#8222;Ich bin in Entz\u00fccken.&#8220; Giverny Claude Monets Garten Hauptallee Sp\u00e4tsommer Giverny Claude Monets Garten Hauptallee Sp\u00e4tsommer &#8211; Foto Ariane Cauderlier Claude Monet Seerosenteich in Giverny Claude Monet Seerosenteich in Giverny &#8211; Foto Ariane Cauderlier Der Wassergarten Im Jahre 1893, zehn Jahre nach seiner Ankunft in Giverny, kaufte Monet das Grundst\u00fcck, das seinem Besitz benachbart war, auf der anderen Seite der Bahn und Strasse. Es war von einem kleinen Bach, dem Ru, einer Ableitung der Epte, durchquert.\n\nMit der Unterst\u00fctzung der Pr\u00e4fektur lie\u00df Monet den ersten kleinen Teich graben, obwohl seine Bauern Nachbarn sich dagegen wehrten. Sie f\u00fcrchteten, dass seine seltsamen Pflanzen das Wasser vergiften w\u00fcrden. Sp\u00e4ter wurde der Teich auf seine heutige Gr\u00f6\u00dfe erweitert. Der Wassergarten ist asymmetrisch und gebogen. Monet liess sich von japanischen G\u00e4rten inspirieren, die er durch die Drucke kannte.\n\nDer Maler war ein leidenschaftlicher Sammler von japanischen Holzschnitten. In diesem Wassergarten finden Sie die ber\u00fchmte japanische Br\u00fccke, die mit Glyzinien bedeckt ist, sowie andere kleineren Br\u00fccken, Trauerweiden, ein Bambusdickichtz und vor allem die ber\u00fchmten Seerosen, die den ganzen Sommer lang bl\u00fchen. Der Teich und die umliegende Vegetation bilden eine von der umgebenden Landschaft getrennte Einfriedung. Noch nie zuvor hatte ein Maler die Natur organisiert, bevor er sie malte. So schuf er seine Werke zweimal, erstens mit Pflanzen und Zweitens mit Farben auf die Leinwand.\n\nMonet fand hier Inspiration f\u00fcr fast dreissig Jahren. Nach der Serie von japanischer Br\u00fccken widmete er sich den Nympheas, den gigantischen Seerosen Dekorationen der Orangeriemuseum in Paris. Monet suchte immer wieder Nebeleffekte und Durchsichtigkeit. \u00fcber den Jahren gab er sich mehr den Abspiegelungen als den Blumen hin. Auf seiner Bilder entstand dann eine umgekehrte Welt, die von der Fl\u00fcssigkeit des Wassers verkl\u00e4rt war.\n\nClaude Monet Wassergarten in Giverny, Herbstspiegelungen Claude Monet Wassergarten in Giverny, Herbstspiegelungen &#8211; Foto Ariane Cauderlier Fr\u00fchlings-Morgen-Nebel unter der japanischen Br\u00fccke in Claude Monets Garten Fr\u00fchlings Morgen Nebel unter der japanischen Br\u00fccke in Claude Monets Garten Foto Ariane Cauderlier Die japanische Br\u00fccke Monet lie\u00df seine Br\u00fccke von einem lokalen Handwerker bauen. Als der Garten im 1977 wiederhergestellt wurde, war die Br\u00fccke zu besch\u00e4digt, um gerettet zu werden. Sie musste von einer Firma aus Vernon wieder aufgebaut werden. Eine der Blauregen wurde von Monet gepflanzt. Der Besuch 600 000 Besucher entdecken die G\u00e4rten von Monet in den sieben Monaten, in denen sie ge\u00f6ffnet sind.\n\nUm zu verhindern, dass Menschen auf die Pflanzen treten und um die Sch\u00f6nheit des Gartens zu bewahren, sind die inneren Alleen dem Publikum gesperrt. Besucher spazieren auf den Seitenalleen und k\u00f6nnen rund um den Garten laufen, um alle Perspektiven zu bewundern. Um zum Wassergarten zu gelangen, gehen Sie durch eine Unterf\u00fchrung (zur Zeit von Monet war es notwendig, die Bahn und die Stra\u00dfe zu \u00fcberqueren). Sie treten auf die japanische Br\u00fccke und k\u00f6nnen alle versteckten Winkel des Wassergartens entdecken. Fotografieren ist im Garten erlaubt, jedoch nur von den Gehwegen.\n\nPicknicks sind verboten. Hunde und andere Haustiere sind nicht erlaubt. Seerosen in Claude Monets Teich in Giverny Seerosen auf Claude Monets Teich in Giverny &#8211; Foto Ariane Cauderlier Das Giverny Haus Claude Monets im Sommer Das Giverny Haus Claude Monets im Sommer &#8211; Foto Ariane Cauderlier Die Restaurierung von Monets Haus und Garten Als Claude Monet 1926 starb, geh\u00f6rten Haus und Garten seinem Sohn Michel. Er wohnte nicht dort und es ist die Schwiegertochter von Monet, Blanche Hosched\u00e9, die auf das Grundst\u00fcck aufpasste. Leider wurden Garten und Haus nach dem Zweiten Weltkrieg vernachl\u00e4ssigt.\n\n1966 vermachte Michel Monet das Anwesen der Academie des Beaux-Arts. 1977 wurde G\u00e9rald van der Kemp zum Kurator in Giverny ernannt. Andr\u00e9 Devillers, der die Gelegenheit hatte, mit Georges Truffaut Monet zu besuchen &#8211; ein ausgezeichneter G\u00e4rtner, der oft zu Monets Tisch eingeladen wurde &#8211; half ihm, den Garten so zu rekonstruieren, wie er zur Zeit des Meisters war. Viele Zeitgenossen von Monet gaben auch Hinweise. Viele Jahre waren n\u00f6tig, um dem Garten und dem Haus ihren fr\u00fcheren Glanz zu verleihen, weil nicht viel \u00fcbrig war.\n\nDie Fenster der Gew\u00e4chsh\u00e4user und des Hauses zersplitterten w\u00e4hrend der Bombardements, die Holzarbeiten waren verfault, die Treppe war zusammengebrochen und in der gro\u00dfen Werkstatt wuchsen B\u00e4ume. Der Teich musste wiederausgegraben werden. Die urspr\u00fcngliche Bodenebene des Gartens wurde wiederhergestellt, dann wieder mit den gleichen Sortenblumen bepflanzt, die Monet z\u00fcchtete.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nG\u00e4rten des Monet\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00e4rten des Monet EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Die zwei G\u00e4rten Der Garten von Claude Monet besteht aus zwei Teilen: einem Blumengarten namens Clos Normand, der vor dem Haus liegt, und einem japanisch inspirierten Wassergarten auf der anderen Stra\u00dfenseite. Die beiden Teile von Monets Garten kontrastieren und erg\u00e4nzen einander. 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