{"id":149,"date":"2026-05-09T19:27:26","date_gmt":"2026-05-09T17:27:26","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=149"},"modified":"2026-05-15T14:29:12","modified_gmt":"2026-05-15T12:29:12","slug":"colmar","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=149","title":{"rendered":"Colmar"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-line;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nOrt Colmar\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/colmar1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/colmar1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/colmar2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/colmar2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/colmar3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/colmar3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\n\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nEreignisgeschichte Ansicht der Stadt Colmar im Jahr 1644, nach dem Stich von Matth\u00e4us Merian in der Topographia Alsati\u00e6 Schwendi-Brunnen von Fr\u00e9d\u00e9ric-Auguste Bartholdi, errichtet 1898 zu Ehren von Lazarus von Schwendi Dicken (\u00bc Bettlertaler) von 1499 der Stadt Colmar, Vorbild aller Gepr\u00e4ge dieser Art. Mittelalter Colmar (lateinisch Columbaria oder Colmaria) wurde als K\u00f6nigsgut unter dem Namen Columbarium (Fiscum), \u201eTaubenhaus\u201c, auch Kolumbarium, im Jahr 823 erstmals urkundlich erw\u00e4hnt. Anfang des 13. Jahrhunderts \u2013 wahrscheinlich nach 1214 \u2013 wurde der Ort Colmar auf Veranlassung des Landvogts Albinus W\u00f6lfel (oder W\u00f6lfelin) mit einer Ringmauer umgeben, die 1220 fertiggestellt war. 1226 wurde Colmar durch eine Urkunde des r\u00f6misch-deutschen Kaisers Friedrich II.\n\nzur Stadt erhoben und freie Reichsstadt. Im Jahr 1261 wurde die Stadt durch Gottfried I.von Habsburg-Laufenburg und Graf Rudolf in der Fehde mit Walther von Geroldseck eingenommen. W\u00e4hrend der Pestpogrome wurde die bl\u00fchende j\u00fcdische Gemeinde von Colmar 1348\/49 vernichtet. Der Rat der Stadt \u00fcbergab 1360 die Macht an die Berufskorporationen. Im 14.\n\nJahrhundert trat Colmar dem Zehnst\u00e4dtebund bei. Seit 1564 bestand in Colmar wie in anderen St\u00e4dten am Oberrhein eine bekannte Meistersingerschule. Josel von Rosheim f\u00fchrte 1548 einen Prozess f\u00fcr die Juden der Stadt Colmar vor dem Reichskammergericht wegen des seiner Ansicht nach unzul\u00e4ssigen Marktverbotes der Stadt f\u00fcr sie. 1512 mussten alle Juden die Stadt verlassen, Synagoge und j\u00fcdischer Friedhof wurden vom Kaiser Maximilian I. beschlagnahmt und an die Stadt verkauft.\n\nReformation und Gegenreformation Am 15. Mai 1575 wurde in der Franziskanerkirche in Colmar (heute \u00c9glise protestante Saint-Matthieu) der erste lutherische Gottesdienst abgehalten. Trotz der geographischen N\u00e4he zu wichtigen Zentren der protestantischen Bewegung wie Stra\u00dfburg, Basel und Schlettstadt dauerte es ein halbes Jahrhundert, ehe die Stadtverwaltung den Colmarer Protestanten ihre liturgischen Br\u00e4uche genehmigte. Drei\u00dfigj\u00e4hriger Krieg Im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg wurde Colmar 1632 von schwedischen Truppen belagert und eingenommen. Die Stadt erhielt eine franz\u00f6sische Garnison, deren lutherischer Kommandant de Manicamp (Achille de Longueval, seigneur de Manicamp, gouverneur de Colmar et de la F\u00e8re) zum Gouverneur des Oberelsass ernannt wurde.\n\nColmar unter franz\u00f6sischer Herrschaft Truppen des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Ludwig XIV. besetzten Colmar im Jahr 1673. Die Ortschaft wurde 1680 zusammen mit T\u00fcrkheim, Kaysersberg und M\u00fcnster im Georgiental mit deren Besitz (24 Ortschaften) vom K\u00f6nigreich Frankreich annektiert. Colmar wurde Sitz der \u201eAllgewaltigen Ratsversammlung der Provinz Elsass\u201c. Colmar wurde 1791 Sitz der Verwaltung des Departements Haut-Rhin.\n\nColmar im 19. Jahrhundert Im 19. Jahrhundert entwickelte sich in Colmar eine leistungsf\u00e4hige Textilindustrie. Nach Ende des Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieges (1870\/71) wurde Colmar Teil des neugebildeten Reichslandes Elsass-Lothringen im Kaiserreich, die Stadt wurde Hauptstadt des Bezirks Oberelsass und Sitz eines eigenen Oberlandesgerichtes. 1902 wurde in der Stadt der Betrieb der Stra\u00dfenbahn er\u00f6ffnet, die 1960 stillgelegt wurde.\n\nZwischenkriegszeit Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde Colmar von 1918 bis 1919 zusammen mit dem \u00fcbrigen Elsass wieder ein Teil von Frankreich. In der folgenden Zeit war die Stadt, Heimat und Hauptwirkungsst\u00e4tte des deutschfeindlichen Zeichners Hansi, Austragungsort zweier Konfrontationen im Rahmen der schwierigen Wiedereingliederung des Elsass in das zentralistische und assimilatorische Frankreich. Zwei Tage nach dem Einmarsch der franz\u00f6sischen Truppen kam es zu einem Pogrom gegen Deutsche und Juden. In den Ausschreitungen wurden etwa ein Dutzend deutscher Gesch\u00e4ftsh\u00e4user, darunter neun in j\u00fcdischem Besitz, von einem Mob gepl\u00fcndert und angez\u00fcndet. So genannte Altdeutsche, also nach 1871 eingewanderte Personen sowie deutschfreundliche Els\u00e4sser wurden enteignet und mussten im Winter 1918 innerhalb von 24 Stunden die Stadt verlassen.\n\nDie Personen wurden auf LKW verfrachtet und \u00fcber die Grenze gefahren. Die Vertriebenen durften nur wenig Handgep\u00e4ck und etwas Bargeld mitnehmen. Am 22. August 1926 kam es zu den als blutiger Sonntag von Colmar bekannten \u00dcbergriffen franz\u00f6sischer Nationalisten auf eine von der Pr\u00e4fektur erlaubte Versammlung els\u00e4ssischer Autonomisten, bei denen Gendarmen die Angreifer unterst\u00fctzten und Autonomisten verhafteten. 1928 war die Stadt Schauplatz des Komplott-Prozesses von Colmar, eines politisch bestimmten Verfahrens gegen einige \u201eHeimatrechtler\u201c und \u201eMuttersprachler\u201c (u.\n\nKarl Roos, Joseph Ross\u00e9, Eug\u00e8ne Ricklin, Robert Ernst), welche teils die graduellen Errungenschaften regionaler Selbstbestimmung aus der deutschen Zeit (1911) zu behalten suchten, teils f\u00fcr die Wiederangliederung an das Reich k\u00e4mpften und von Frankreich als Separatisten betrachtet wurden. Zweiter Weltkrieg Im Zweiten Weltkrieg wurde Colmar 1940 nach der Niederlage Frankreichs als Teil des Reichsgaus Baden-Elsass de facto dem Gro\u00dfdeutschen Reich angeschlossen. Die Synagoge wurde gepl\u00fcndert und die j\u00fcdischen Einwohner nach S\u00fcdfrankreich in Internierungslager deportiert. Viele wurden sp\u00e4ter vom Vichy-Regime in den Holocaust ausgeliefert und in den Vernichtungslagern des Holocaust ermordet. Ab 1942 wurden die M\u00e4nner von Colmar v\u00f6lkerrechtswidrig in die Wehrmacht eingezogen (Malgr\u00e9-nous).\n\nAm 2. Februar 1945 wurde die Stadt nach erbitterten K\u00e4mpfen in der Kesselschlacht von Kolmar (Poche de Colmar), der letzten gro\u00dfen Schlacht des Zweiten Weltkriegs auf franz\u00f6sischem Territorium, durch die Westalliierten befreit. Es gab jedoch kleinere Schlachten im Rahmen der Operation Undertone noch ab 15. M\u00e4rz 1945 im Nordelsass und in Lothringen. Nachkriegszeit Mit der Gr\u00fcndung der Weinmesse Foire aux vins und des Musikfestivals Festival international de Colmar erhielt Colmar 1947 beziehungsweise 1980 zwei der international bekanntesten allj\u00e4hrlichen Veranstaltungen des Elsass.\n\nColmar wird seit 1947 ununterbrochen von B\u00fcrgermeistern aus dem konservativen Lager regiert. 1945\u20131947 hatte \u00c9douard Richard von der sozialdemokratischen SFIO wieder den Posten \u00fcbernommen, den er bereits 1935\u20131940 innehatte. Seine Nachfolger Joseph Rey (MRP, 1947\u20131977), Edmond Gerrer (UDF, 1977\u20131995) und Gilbert Meyer (UMP, seit 1995) geh\u00f6r(t)en jedoch allesamt christlich-demokratisch gepr\u00e4gten Parteien an.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nOrt Colmar\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ort Colmar EINDR\u00dcCKE GESCHICHTE Ereignisgeschichte Ansicht der Stadt Colmar im Jahr 1644, nach dem Stich von Matth\u00e4us Merian in der Topographia Alsati\u00e6 Schwendi-Brunnen von Fr\u00e9d\u00e9ric-Auguste Bartholdi, errichtet 1898 zu Ehren von Lazarus von Schwendi Dicken (\u00bc Bettlertaler) von 1499 der Stadt Colmar, Vorbild aller Gepr\u00e4ge dieser Art. 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