{"id":103,"date":"2026-05-09T18:01:09","date_gmt":"2026-05-09T16:01:09","guid":{"rendered":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=103"},"modified":"2026-05-15T14:30:30","modified_gmt":"2026-05-15T12:30:30","slug":"chateau-de-chambord","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mikeguenther.de\/?page_id=103","title":{"rendered":"Ch\u00e2teau de Chambord"},"content":{"rendered":"\n<body>\n\n<style>\n\nbody{\nmargin:0;\npadding:0;\nfont-family:Arial, Helvetica, sans-serif;\nbackground:#fff;\ncolor:#000;\n}\n\n.poster{\nwidth:90%;\nmargin:0 auto;\npadding:10px 14px 20px 14px;\nbox-sizing:border-box;\n}\n\n.poster-title{\ntext-align:center;\nfont-size:34px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nline-height:1.1;\nmargin:6px 0 18px 0;\ncolor:#000;\n}\n\n.gallery-row{\ndisplay:flex;\ngap:10px;\nmargin-bottom:18px;\nwidth:100%;\njustify-content:center;\nalign-items:flex-start;\n}\n\n.gallery-item{\nflex:0 0 auto;\n}\n\n.gallery-item a{\ndisplay:block;\nline-height:0;\ncursor:pointer;\n}\n\n.gallery-image{\ndisplay:block;\nwidth:auto;\n\nheight:200px;\nmin-height:200px;\nmax-height:200px;\n\nobject-fit:cover;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ndisplay:grid;\ngrid-template-columns:1fr;\ngap:20px;\nalign-items:start;\n}\n\n.special-block{\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.section-title{\nfont-size:18px;\nfont-weight:700;\nletter-spacing:1px;\nmargin:0 0 12px 0;\ntext-transform:uppercase;\n}\n\n.text-block{\nfont-size:15px;\nline-height:1.7;\ntext-align:justify;\nwhite-space:pre-line;\nmargin-bottom:24px;\n}\n\n.official-link{\nmargin-top:30px;\ntext-align:center;\nfont-size:14px;\nline-height:1.6;\n}\n\n.official-link-text{\nmargin-bottom:6px;\n}\n\n.official-link a{\ncolor:#000;\nfont-weight:700;\ntext-decoration:none;\n}\n\n@media(max-width:900px){\n.gallery-row{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.links-rechts-layout{\ngrid-template-columns:1fr;\n}\n\n.poster-title{\nfont-size:26px;\n}\n}\n\n<\/style>\n\n<div class=\"poster\">\n\n<div class=\"poster-title\">\nChateau Chambord\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-row\">\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chambord1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chambord1.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chambord2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chambord2.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<div class=\"gallery-item\">\n<a href=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chambord3.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.mikeguenther.de\/Schloss\/chambord3.jpg\" class=\"gallery-image\">\n<\/a>\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"links-rechts-layout\">\n\n\n\n<div class=\"right-column\">\n\n<div class=\"section-title\">\nEINDR\u00dcCKE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nDieses Schloss beeindruckt vor allem durch seine au\u00dfergew\u00f6hnliche Architektur. Besonders markant ist das gro\u00dfe, zerkl\u00fcftete Dach, das sich mit seinen zahlreichen T\u00fcrmchen und Schornsteinen spektakul\u00e4r vom Himmel abhebt. Schon beim N\u00e4herkommen vom Parkplatz aus entfaltet Chambord seine volle Wirkung \u2013 m\u00e4chtig, elegant und v\u00f6llig freistehend in der offenen Landschaft. Kein Wald, keine benachbarten Geb\u00e4ude st\u00f6ren den majest\u00e4tischen Anblick.\n<\/div>\n\n<div class=\"section-title\">\nGESCHICHTE\n<\/div>\n\n<div class=\"text-block\">\nund 17. Jahrhundert Luftbild Beim Regierungsantritt Franz I. war das Tal der Loire mit seinen Schl\u00f6ssern und Burgen das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum des h\u00f6fischen Frankreichs. Unter dem Einfluss und dem M\u00e4zenatentum des K\u00f6nigs etablierte sich die Kunst der aus Italien stammenden Renaissance endg\u00fcltig im Land und f\u00fchrte zu zahlreichen Neubauten, die noch heute die Region des Loiretals pr\u00e4gen. Neben dem Schloss von Fontainebleau war das 1519 begonnene Schloss Chambord das aufw\u00e4ndigste Projekt Franz I.\n\nDas Schloss war ein Bau mit gro\u00dfer Bedeutung: Es sollte einerseits dem Hof als Jagdschloss dienen, doch wichtiger war, mit dem Bau als Symbol der Macht die Leistungsf\u00e4higkeit und St\u00e4rke Frankreichs zu demonstrieren \u2013 \u00e4hnlich wie das Schloss Versailles des Sonnenk\u00f6nigs eineinhalb Jahrhunderte sp\u00e4ter. Franz I. machte sich Hoffnungen, Kaiser Karl V. die Krone entwinden zu k\u00f6nnen und an seiner statt die Herrschaft \u00fcber das Heilige R\u00f6mische Reich zu erlangen. Diesem Unterfangen sollte Chambord als steinernes Sinnbild der franz\u00f6sischen Vormacht dienen.\n\nDie Hoffnungen des K\u00f6nigs erf\u00fcllten sich nicht, und so blieb Chambord nur ein \u00fcberdimensioniertes Jagdschloss; es diente weder ihm noch einem anderen franz\u00f6sischen Herrscher als dauerhafte Residenz. Der an seinen ambitionierten Pl\u00e4nen gescheiterte K\u00f6nig Franz verbrachte in Chambord insgesamt nur wenige Wochen. Immerhin gelang es ihm, den habsburgischen Rivalen Karl V. 1539 zu einem Besuch zu laden, der das Schloss als den Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag bezeichnete. Auch wenn sich in Chambord kein fester Hof etablierte, so nahm das Schloss als Jagdsitz doch eine bedeutende Rolle ein.\n\nW\u00e4hrend der gro\u00dfen Jagden wurden hier mehrere tausend Personen beherbergt. Abgesehen von den Jagdgesellschaften stand der riesenhafte Bau weitgehend leer. 1552 wurde hier der Vertrag von Chambord unterzeichnet. Der Sonnenk\u00f6nig Ludwig XIV. nutzte es gelegentlich f\u00fcr opulente Feste.\n\nIn seiner Regierungszeit wurde Moli\u00e8res Ballett Der B\u00fcrger als Edelmann 1670 im Schloss uraufgef\u00fchrt. Chambord war, wie alle fr\u00fchen K\u00f6nigsschl\u00f6sser, die nicht Hauptresidenz waren (im Unterschied zum sp\u00e4teren Schloss Versailles), nicht st\u00e4ndig m\u00f6bliert. Sollte es zu Jagd- oder sonstigen Zwecken genutzt werden, mussten Personal und Mobiliar aus den k\u00f6niglichen M\u00f6beldepots herangeschafft werden. Jahrhundert Von 1725 bis 1733 diente das Schloss als Residenz des exilierten polnischen K\u00f6nigs Stanislaus I. Leszczy\u0144ski.\n\nVon 1748 bis zu seinem Tode 1750 erhielt es der franz\u00f6sische Marschall Moritz von Sachsen als Wohnsitz. Der bei seinen Soldaten beliebte und zeitlebens ungeschlagene Feldherr lie\u00df die umliegenden S\u00fcmpfe trockenlegen, um Seuchengefahren vorzubeugen. Au\u00dferdem unterhielt er eine gro\u00dfe Menagerie in der N\u00e4he des Schlosses. F\u00fcr deren Ausstattung beantragte er beim Kurf\u00fcrsten von Sachsen im Februar 1738 die \u00dcbersendung von 100 lebenden Rehen. S\u00e4chsische Forstbedienstete sollten Rehkitze einfangen, das Jahr \u00fcber aufziehen und im Herbst nach Torgau bringen.\n\nVon dort sollten die Rehe mit einem Schiff \u00fcber Hamburg nach Paris gebracht werden. Schloss Chambord auf einem Stich des 19. Jahrhunderts Das von ihm bewohnte Appartement lie\u00df der Marschall wohnlich einrichten: die nackten Steinw\u00e4nde wurden mit Holzt\u00e4felungen versehen, Parkett wurde verlegt, und \u2013 die wichtigste Komfortsteigerung \u2013 Moritz lie\u00df sich in seiner Heimat vier riesige Kachel\u00f6fen aus Fayence anfertigen und in seinen R\u00e4umen aufstellen. Mit diesen \u00d6fen konnte er das Beheizungsproblem, das durch die vorhandenen offenen Kamine nur d\u00fcrftig gemildert wurde, beheben. Der Marschall lie\u00df au\u00dferdem in einem der Korridore ein Theater errichten.\n\nDie vier \u00d6fen, die vom Grafen Moritz von Sachsen f\u00fcr Schloss Chambord angeschafft wurden, bestehen nicht aus Mei\u00dfener Porzellan, sondern aus Fayence und sind vom T\u00f6pfermeister J. Schmidt 1748\/49 in Danzig angefertigt worden. Das s\u00e4chsische Wappen unter der Ofenbekr\u00f6nung tr\u00e4gt, entgegen dem \u00fcblichen Wappen mit der schr\u00e4grechts verlaufenden s\u00e4chsischen Raute, einen sogenannten Bastardfaden mit einer schr\u00e4glinks verlaufenden Raute. Zur Zeit der Franz\u00f6sischen Revolution wurde das Schloss gepl\u00fcndert und das wenige verbliebene Inventar geraubt. Eine Zeitlang drohte Chambord sogar der Abbruch.\n\nVom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart Als der Dichter Gustave Flaubert im 19. Jahrhundert durch die verwaisten R\u00e4ume des riesigen Schlosses schlenderte, sinnierte er \u00fcber dessen seltsames Geschick: Es ist alles gegeben worden, so als ob niemand es haben oder behalten wollte. Es sieht aus, als ob es so gut wie nie benutzt worden und immer zu gro\u00df gewesen sei. Es ist wie ein verlassenes Hotel, in dem die Reisenden nicht einmal ihre Namen an den W\u00e4nden hinterlie\u00dfen.\n\nNapol\u00e9on I. \u00fcbergab das Schloss zu Beginn des 19. Jahrhunderts an Louis-Alexandre Berthier. W\u00e4hrend des Deutsch-Franz\u00f6sischen Krieges von 1870 bis 1871 diente es als Lazarett und war Schauplatz eines Gefechts zwischen franz\u00f6sischen und deutschen Truppen. Dabei wurde das Schloss von hessischen Truppen unter Hauptmann Kattrein gest\u00fcrmt.\n\nW\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges diente das Schloss als Depot f\u00fcr ausgelagerte Objekte des Louvre. Schloss Chambord war das Vorbild f\u00fcr den Um- und Neubau des urspr\u00fcnglichen Schweriner Schlosses in den Jahren 1845 bis 1857. Schloss Chambord mit seinem Park steht seit 1981 auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Es ist das gr\u00f6\u00dfte und bekannteste der Loire-Schl\u00f6sser und f\u00fcr Besucher zug\u00e4nglich. Im Schloss sind die Prunkr\u00e4ume zu besichtigen, au\u00dferdem beherbergt es wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen.\n\nIm Jahr 2000 wurden die zahlreichen Schl\u00f6sser an der Loire sowie die Naturlandschaft des Loiretals zwischen den St\u00e4dten Sully-sur-Loire und Chalonnes-sur-Loire zum Eintrag \u201eTal der Loire zwischen Sully-sur-Loire und Chalonnes\u201c in der UNESCO-Weltkulturerbeliste zusammengefasst.\n\n(Quelle: Wikipedia)\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<div class=\"official-link\">\n\n<div class=\"official-link-text\">\nDirekter Link\n<\/div>\n\n<a href=\"https:\/\/www.chambord.org\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\nChateau Chambord\n<\/a>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/body>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chateau Chambord EINDR\u00dcCKE Dieses Schloss beeindruckt vor allem durch seine au\u00dfergew\u00f6hnliche Architektur. 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