Chateau de Brézé
EINDRÜCKE
GESCHICHTE
Schriftliche Hinweise auf Schloss Brézé gibt es in der Literatur erstmals im Jahr 1060. Die Bausubstanz der heutigen, von einem Trockengraben umgebenen Anlage stammt vornehmlich aus dem 16. und 19. Jahrhundert. Sie zeigt den Stil der Renaissance, besitzt aber auch noch mittelalterliche Elemente wie die Zugbrücke sowie die seit dem 12.
Jahrhundert genutzte Unterkellerung aus alten Höhlen, die zum Teil durch den Abbau des örtlichen Tuffsteins entstanden sind. Gewinnung und Export von Tuffstein wurde seit dem 11. Jahrhundert betrieben und im 19. Jahrhundert schließlich eingestellt. Die heutigen Besitzer betreiben Schloss Brézé hauptsächlich als Weingut mit rund 30 Hektar Anbaufläche; seit dem Jahr 2000 ist ein Teil der Höhlen-Unterkellerung für Besucher geöffnet.
Die ältesten Teile des heutigen Bauwerkes sind die Türme des äußeren Hauptflügels sowie ein Teil des im 13. Jahrhundert errichteten und später passend zum Renaissanceflügel umgebauten Turmes. Diese Teile sollen in ihrem gegenwärtigen Zustand auf den Wiederaufbau der Befestigungen durch Gilles de Maillé-Brézé 1448 zurückgehen. Das Schloss wurde um 1515 aufs Neue stark geändert. Zusätzliche Umbauten, durchgeführt um 1560 von Arthur de Maillé-Brézé, schlossen die Errichtung der Ostseite des Renaissanceflügels ein.
Von den Trockengräben aus gelangt der Besucher in ein erstaunliches, durch den Abbau des Tuffsteins entstandenes Höhlensystem, das schon seit dem 16. Jahrhundert für Wirtschaftsräume genutzt wird. Es gibt dort zum Beispiel eine Bäckerei, einen Raum für die Seidenraupenzucht, ein Kelterhaus und auch Weinkeller.
(Quelle: Wikipedia)
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